BPK | AfD nach Wahlen in Berlin & MV: Weidel, Chrupalla & Holm | 21. September 2026

Shownotes

AfD für Desinteressierte ► BPK vom 21. September 2026

Thema: AfD - Auswirkungen der Landtagswahen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern auf die Bundespolitik mit

  • Alice Weidel, Bundessprecherin der AfD und Co-Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
  • Tino Chrupalla, Bundessprecher der AfD und Co-Vorsitzender der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
  • Kristin Brinker, AfD-Spitzenkandidatin für Berlin
  • Leif-Erik Holm, AfD-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten in Mecklenburg-Vorpommern

00:00:00 Intro 00:01:14 Eingangsstatements 00:16:06 Beginn Fragerunde 00:37:01 Tilo zu Kanzlerkandidatur Chrupalla & Weidel 00:37:54 Rest Fragerunde

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AfD #Berlin #mecklenburgvorpommern

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Auf dem Cover-Bild der Episode: Alice Weidel

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich begrüße alle zum Tag nach den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zu einer Pressekonferenz mit Vertretern der AfD, die die Wahlergebnisse aus ihrer Sicht für uns einordnen.

00:00:13: Zu Gast sind bei uns die beiden Bundessprecher Alice Weidel und Tino Kropalla sowie die Spitzenkandidaten der AfD für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin, Christine Brinker und Leif Ehringholm, die Spitzekandidatin Mecklinburg-Pvorpomern.

00:00:29: Lassen Sie mich vorab noch kurz ein, zwei Sätze zur Bundespressekonferenz sagen.

00:00:33: Da wir heute viele Live-Übertragungen haben.

00:00:35: die Bundespressekonferenz ist eine unabhängige Organisation Ein Verein in dem sich die Parlamentskorrespondentinnen und Korrespondenten In Berlin zusammengeschlossen haben um hier eben Pressekonverenzen zu veranstalten.

00:00:49: Wir laden Gäste aus Politik auch aus Wirtschaftsverbänden ein Die uns hier Rede und Antwort stehen.

00:00:55: Alle vier werden eingangs etwas sagen, bevor wir wie gewohnt zu ihren Fragen kommen und damit hat Frau Weidel das Wort.

00:01:01: Vielen herzlichen Dank, herzlich willkommen!

00:01:05: Ich muss meine Stimme heute entschuldigen.

00:01:07: Sie ist ja etwas angeschlagen also darum verzeihen sie mir heute ein bisschen leiser spreche.

00:01:15: Wir haben als Alternative für Deutschland hervorragende Wahlergebnisse eingefahren.

00:01:20: im Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin Und vor allen Dingen auch in Berlin ist es in Anbetracht dessen, dass die Linkspartei eigentlich das gesamte Lager mit eingesogen hat.

00:01:32: Ein hervorragendes Ergebnis, den wir hier geholt haben.

00:01:39: Auch in Berlin zeichnet sich auch hier ein ganz klarer Trend ab, dass wir DCDU ablösen werden und mit Christine Brinker haben wir in Berlin dafür Kandidatin, die sehr besonnen aber akzentuiert unsere Standpunkte hier klargemacht hat und das auch in Zukunft tun wird.

00:02:08: Und vielleicht noch eins in Bezug auf Berlin – ich fasse mich heute extra kurz herzlichen Glückwunsch an die CDU, die nämlich genau das möglich gemacht hat, dass die Linkspartei durch die Decke gegangen ist durch ihre nicht besonders intelligente Brandmauer Politik.

00:02:30: Und das ist alles Ausfluss einer Politik, die letztendlich das Gegenteil verspricht aber danach einfach nur linke Politik vollzieht.

00:02:45: und wir sehen hier auch in Berlin den Niedergang der CDU im Mecklenburg-Vorpommern sowieso.

00:02:52: Dementsprechend ist das auch so zu erklären.

00:02:56: Müssen sich die CDU-Parteistrategien sehr genau darüber im Klaren sein, ob sie so weitermachen wollen und an den Zukunft rot-, rot-, grüne Mehrheiten somit möglich machen?

00:03:07: In Mecklenburg-Vorpommern haben wir ein gigantisches Ergebnis eingefahren gegen die Amtsinhaberin.

00:03:13: Gratulation live Erik Holm für eine vollminanten Wahlsieggratulation Auch an den Spitzenkandidaten Enrico Schult.

00:03:24: Das ist der zweite Landtagswahlsieg hintereinander für die Alternative für Deutschland, der uns natürlich unglaublich freut als Partei und das zeigt auch hier ganz klar dass wir die CDU als Volkspartei abgelöst haben, die erstmalig überhaupt in ihrer Geschichte im Parlament gar nicht mehr vertreten ist.

00:03:49: sehr unintelligenten Brandmauerpolitik.

00:03:53: Und muss sich die CDU entscheiden, wie sie jetzt weitermachen will?

00:03:58: Vielleicht noch ein zu dieser sehr merkwürdigen Rede gestern von Friedrich Merz.

00:04:03: Wir glauben nicht dass die CDU so weiter machen kann.

00:04:07: wir werden sehen was die nächsten Wochen bringen.

00:04:10: aber Deutschland braucht dringend Reform die nicht umgesetzt werden.

00:04:16: und ja Deutschland ist eigentlich letztendlich im Stillstand und wir können einfach nicht so weitermachen.

00:04:24: Und dementsprechend stehen wir bereit, mit einem zehnprozentigen Vorsprung in den Umfragen im Bundesgebiet als bei weitem stärkste Kraft hinaus Deutschland.

00:04:38: Wir sollten dringend Gespräche führen um dieses Land gemeinsam aus der Krise zu führen.

00:04:42: Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

00:04:45: Herr Krupaller Sie haben das Wort.

00:04:47: Ja, ich möchte mich zuerst bei den Wählerinnen und Wählern bedanken die der Alternative für Deutschland auch wieder in großer Anzahl ihre Stimme gegeben hat.

00:04:55: Vor allem die Nicht-Wähler, die wir wieder mobilisiert haben gerade in Mecklenburg-Vorpommern aber auch in Berlin.

00:05:01: also die Alternative Für Deutschland trägt zur Demokratie bei.

00:05:04: das kann man auch nach dieser Wahl ganz klar kennen.

00:05:07: Ich möchte mich auch bei dem beiden Spitzen bzw.

00:05:10: Ministerpräsidenten, Kandidaten Life Eric Holm und Christian Brinker bedanken, die natürlich einen hervorragenden Wahlkampf geleistet haben.

00:05:17: Alice Weidel hat schon gesagt was Mecklenburg-Vorpommern angeht, vorminein der Sieg, den man durchaus mit Sachsen-Anhalt leichtstellen kann.

00:05:23: Wir sind dort auf Platz eins und wir haben hier die Amtsinhaberin von Platz Eins verdrängt.

00:05:27: auch das muss man erst mal schaffen.

00:05:30: Wir haben die CDU pulverisiert, die jetzt außer parlamentarisch ihre Fischbrötchen in Mecklamburg-Vorpommern ist und in Berlin.

00:05:38: Liebe Christine es ist natürlich der Umstand hier durchaus schwieriger, aber auch das ein super Ergebnis unter diesen Bedingungen.

00:05:47: Auch hier dieses Wahlergebnis zu erzielen.

00:05:50: und wenn man sich die Themen auch anschaut dann sieht man eigentlich das innere Sicherheit sozialer Frieden, aber auf Frieden in Europa.

00:05:57: Das war mit zum Beispiel Mecklenburg-Vorpommern die Wahl entscheidenden Themen und dass die Bürger sich endlich eine Politikwende in diesem Land erhoffen und nicht nur einen Personal wechseln.

00:06:07: deswegen ist selbst wenn einem Bundeskanzler dessen Rücktritt natürlich überfällig und einen Austausch zu Hendrik Wüst noch lange keinen Neuanfang, sondern wir erleben eine extreme Politik in diesem Land.

00:06:19: Und mich extrem daher ... dass es von den regierenden Parteien ausgeführt werden.

00:06:24: Wir haben extrem hohe Energiepreise ins Stromgas- und Kraftstoffen.

00:06:28: Wir hatten eine extrem schlechte Bildung im vielen Bereich.

00:06:31: Das haben ja die PISA-Studien wiedergebracht.

00:06:33: Die Rente mit siebzig auch das haben die Bürger abgewählt.

00:06:37: Dazu sind Sie nicht bereit?

00:06:38: Die Krankenhausreform, was zur Schließung Krankenhäusern führen kann, aber auch die sozialen Einschnitte, die Bürger nicht mehr mitmachen wollen.

00:06:45: Was mit Reformen zur Verbesserung der Infrastruktur zu Verbesserungen der wirtschaftlichen Lage überhaupt nicht beiträgt haben?

00:06:52: Die Bürger ganz klar abgewählt.

00:06:54: Auch die extreme Kriegstreiberei mit den Milliardenkosten, die die Bundesregierung ins Ausland transferiert bei über einer Billion Euro Einnahmen, die der Bundeshaushalt mittlerweile hat und trotzdem reicht das Geld nicht.

00:07:06: Man muss Sonderschulen aufnehmen.

00:07:07: All das war mit Wahl entscheidend.

00:07:09: Die Berliner Politik gleichwohl natürlich auch viele Landespolitik.

00:07:13: in diesem Sinne möchte ich es auch dabei belassen und möchte mich noch mal bei allen Unterstützern, auch den ehrenamtlichen Unterstützer bedanken, die diesen Wahlkampf mit begleitet haben, die dazu beigetragen haben dass wir so ein hervorragendes Ergebnis eingefahren haben.

00:07:26: Und Sie sehen die blaue Welle ist nicht zu stoppen.

00:07:28: sie wird auch die nächsten Landtagswahlen für uns erfolgreich sein.

00:07:31: In diesem Sinne bedanke ich mich noch mal und übergeben an das Wort.

00:07:35: Damit hat Frau Brinker das Wort!

00:07:38: Ja, vielen Dank.

00:07:39: auch von meiner Seite als allererstes ein großes Dankeschön an unsere Wahlkämpfer einerseits, an die Unterstützung auch seitens des Bundesverbandes und der anderen Landesverbände aber eben auch ein großes Danke schön an die Berliner, die uns hier unser ihr Vertrauen ausgesprochen haben.

00:07:55: wir haben Wir sind in Berlin die einzige bürgerliche Kraft, die erheblich Stimmen dazu gewinnen konnte.

00:08:04: Die CDU hat massiv auch in Berlin verloren.

00:08:07: Die SPD ist geradezu eingebrochen und hat ihr schlechtes Ergebnis eingefahren, obwohl sie seit Jahrzehnten hier in Berlin eine Regierungsverantwortung ist.

00:08:17: Und auch die Grünen sind gestutzt worden.

00:08:19: Wir sind drittstärkste Kraft geworden und haben das beste Ergebnis erzielt, was es jemals in Berlin für die AfD gegeben hat.

00:08:29: Wenn man sich das noch genauer anschaut, dann ist ein besonderer Erfolg zu verzeichnen bei dem Thema Direktmandate.

00:08:37: Wir hatten bis dato zwei Direktmandate, konnten uns steigern auf insgesamt zwölf Direktbandate.

00:08:42: Auch dass es einen großen Erfolg zeigt wie wir auf kommunaler Ebene deutlich erfolgreicher sind, speziell natürlich im Ostteil der Stadt.

00:08:52: Das ist schon seit Anbeginn seites.

00:08:56: die AfD gibt für uns eine starke Basis.

00:09:01: aber es ist auch das erste Mal gelungen in den sogenannten Westbezirken also in Reinigendorf und Spandau jeweils ein Direktmandat zu erringen.

00:09:09: Und auch das ist ein guter Trend ein sehr guter Trennt ein sehr gutes Zeichen dass wir in Berlin als Volkspartei deutlich manifestieren konnten.

00:09:22: Lassen Sie mich noch was kurz sagen zum Thema Wahlbeteiligung, wir haben in Berlin eine sehr hohe Wahlbetteiligung dieses Mal gehabt mit ungefähr seventy-vier Prozent.

00:09:31: Eine deutliche Steigerung zu der wir auch beigetragen haben wenn man sich anschaut dass wir ungefähr sechzigtausend Nichtwähler mobilisieren konnten die an die Wahluerne gegangen sind.

00:09:43: das ist auch ein großer Erfolg.

00:09:45: und mit Verweis auf die CDU und ihre unsägliche Brandmauernpolitik.

00:09:51: Wir haben auch sechzigtausend Wähler von der CDU auf uns ummünzen können, auch das werten wir als Erfolg und sehen, dass diese Brandmauer letztlich gescheitert ist.

00:10:05: Und aus meiner Sicht, so erlebe ich das in Berlin, steht die Brandmower mitten in der CDU.

00:10:10: Die CDU muss jetzt schauen, wie sie mit dieser massiven Wand bei sich selbst umgeht.

00:10:18: Das vielleicht in aller Kürze aus meiner Sicht?

00:10:22: Ich würde dann entsprechend weitergeben.

00:10:25: Dann hat Herr Holm das Wort.

00:10:27: Ja, vielen Dank fürs Wort!

00:10:29: Und schönen guten Morgen in die Runde.

00:10:30: Wir freuen uns natürlich über ein wirklich grandioses Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern, mein Dank geht zunächst natürlich auch allen Wählern, die uns einen solchen Vertrauensvorschuss gegeben haben.

00:10:41: denn das auch zeigt die Nachwahlbefragung dass vierzig Prozent der Bürger bei uns auch wollen dass wir Regierungsverantwortungen übernehmen.

00:10:49: und es ist nun gelungen bei dieser Wahl dass wir deutlich stärkste Kraft geworden sind.

00:10:52: wir haben uns mehr als verdoppelt Und man kann sagen, dass wir Rot-Rot damit auch aus dem Feld geschlagen haben.

00:11:01: Rot-rot ist vorbei.

00:11:04: Womöglich kommt jetzt leider rot-rot grün aber zumindest ist diese Schwesigregierung gescheitert.

00:11:09: das hat diese Wahl ganz deutlich gezeigt.

00:11:12: Das zeigt auch, dass Wir allein forty fünf tausend Stimmen von der SPD direkt zur AfD holen konnten und ich will auch erwähnen Dass wir eben sehr viele Nichtwieler mobilisieren konnten, die bisher eben gar nicht zur Wahl gegangen sind.

00:11:24: Das waren bei uns siebenundsechzigtausend, die uns die Stimme gegeben haben.

00:11:27: also dass es wirklich ein Verdienst an der Demokratie diese hohe Wahlbeteiligung, die wir auch erzielen konnten im Vergleich zum letzten Mal und man muss wissen, einundzwanzig das war auch eine Bundestagswahl.

00:11:36: Wir hatten da schon eine relativ hohe wahlbeteidigung.

00:11:40: Die ist also nochmal deutlich gestiegen auf fast achtzig Prozent auch bei uns.

00:11:43: Ja wir haben jetzt mittlerweile dann zweiunddreißig Abgeordneter von achtzehn Mandaten, die wir zusätzlich bekommen haben.

00:11:52: Davon zwanzig Direktmandate.

00:11:54: also das sind fast zwei Drittel der Direktmandate, die Wir als AfD geholt haben.

00:11:59: Mecklenburg-Vorpommern ist jetzt also weitgehend blau und es ist ein stolzer Erfolg über den wir uns freuen.

00:12:05: Und jetzt ist die Frage wie geht es weiter?

00:12:08: mit welcher Regierung?

00:12:09: Ich habe schon angekündigt dass wird wahrscheinlich rot ruck grün werden.

00:12:12: Das zeigt sich ja schon in den Aussagen einzelner Parteien.

00:12:15: allerdings sehen wir den Regierungsauftrag bei uns.

00:12:18: Wir sind deutlich stärkste Kraft und wollen natürlich die Dinge für die Bürger verändern, die sich eben Änderungen wünschen – das habe ich im Wahlkampf überall festgestellt.

00:12:26: Das war der häufigste Satz, den ich gehört habe.

00:12:29: Es muss sich endlich etwas ändern!

00:12:31: Und genau das wollen wir bewirken.

00:12:32: Deswegen nehmen wir diesen Auftrag auch ernst und werden auch die anderen Parteien zu Gesprächen einladen weil wir den Auftrag bei Uns sehen und wir wollen ihn natürlich nach Möglichkeit umsetzen.

00:12:43: Ich habe nicht viel Hoffnung dass das eine positive Antwort geben wird.

00:12:48: Allerdings wollen wir es zumindest versuchen, denn die Bürger wünschen sich, dass deutlich besser gearbeitet wird in der Regierung für Bildung und Sicherheit für gute Arbeitsplätze – genau das treibt uns ja um!

00:13:00: Ja, ich will auch erwähnen dass es vielleicht sogar mit der Alleinregion noch hätte klappen können wer den Wahlabend gestern verfolgt hat.

00:13:07: Das ist ja wirklich absolut spannend gewesen.

00:13:09: die CDU am Ende unter fünf Prozent des bsw unter fünf prozent.

00:13:12: Auch die Grünen waren nur knapp über den fünf Prozent und Die linke hat das auch ziemlich zerzaust durch den polarisierenden Wahlkampf von frau schwesig die auch nur etwas über sechs Prozent erreichen konnten, also viel fehlt sie nicht nach unten.

00:13:24: Wenn noch zwei Parteien drunter geblieben werden, wären wir womöglich tatsächlich in einer Alleinregierung gelandet.

00:13:32: Ich will erwähnen nochmal unsere Stärke im Parlament.

00:13:36: Wir haben forty-fünf Prozent der Sitze jetzt im Parlament.

00:13:41: Das ist eine enorme Zahl und das muss sich natürlich dann auch zeigen finde ich Und das ist mein Aufruf auch an die anderen Parteien die im Parlament sitzen dann uns die Rechte zu gewähren, die einer solch starken Partei auch zustehen und deswegen gehe ich davon aus dass wir diesmal auch den Landtagspräsidenten stellen.

00:14:00: das halte ich für eine ganz wichtige Botschaft in die Bevölkerung hinein.

00:14:06: Und wie werden?

00:14:07: Das ist jetzt schon klar ein Corona-Untersuchungsausschuss einen Berufen?

00:14:11: dieses Thema muss dringend aufgearbeitet werden denn gerade bei uns im Wecklenburg-Vorpommern Ein zu regiles Regiment von Frau Schwesig geschwungen worden.

00:14:22: Es gab Grenzkontrollen zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, die haben an der Außengrenze nie funktioniert, aber zwischen unseren Bundesländern beispielsweise.

00:14:29: Sie wollten uns einen Osterspaziergang an der Ostsee verbieten

00:14:32: usw.,

00:14:33: was das Gericht dann kassiert hat.

00:14:35: Wir wollen das unbedingt aufarbeiten.

00:14:36: auch die Corona-Hilfen wo viele Unternehmen jetzt klagen dass sie zurückzahlen müssen obwohl sich von Zuschüssen ausgegangen waren.

00:14:42: das alles werden wir in einem solchen Untersuchungsausschuss aufklären

00:14:46: müssen.

00:14:47: Und ein wichtiger Hinweis noch am Ende und das halte ich für auch eine ganz, ganz wichtige gute Ausgangspositionen für uns.

00:14:55: Wir sind wenn es eine solche rot-rotgrüne Regierung geben sollte dann die einzige Opposition!

00:15:01: Die einzige bürgerliche Opposition, die hier im Landtag arbeiten kann.

00:15:07: und daran sehen Sie schon dass wir aufgewachsen sind überall auch bei uns in Mecklenburg Vorpommern zur echten bürgernisch konservativen Volkspartei.

00:15:16: Und das habe ich immer gesagt, die CDU muss aufpassen, dass sie ihren Nimbus nicht verliert und Sie hat ihn jetzt verloren.

00:15:21: Sie hat den auf allen Ebenen verloren.

00:15:23: Das zeigt sich bei uns mit vier Komma neun Prozent.

00:15:26: Das ist wirklich ein verheerendes Zeichen für die CDU und deswegen ist es auch so, dass der Kanzler sicherlich das Jahresende nicht erreichen wird.

00:15:35: Ich denke, die Kanzlendämmerung, sie hat begonnen und wird auch gleich sicherlich von Ihnen beobachtet werden wenn der Bundesvorstand der CDU tagt.

00:15:43: Vielen Dank!

00:15:45: Hey Leute, kurzer Hinweis.

00:15:46: Wir stellen ja alles was wir produzieren kostenlos ins Netz ohne Kommerz!

00:15:51: Wir können das nur weil ihr unsere finanziellen Supporter seid.

00:15:55: Das funktioniert seit Jahren und so soll es bleiben.

00:15:58: Jeder Euro zählt per Überweisung oder PayPal.

00:16:01: schaut einfach in die Podcast Beschreibungen.

00:16:03: Und jetzt geht's weiter.

00:16:06: Dann kommen wir zu Ihren Fragen.

00:16:08: Ich habe schon eine Vielzahl von Wortmeldungen vernommen, es ging vorhin sehr viele Arme gleichzeitig nach oben.

00:16:14: wenn ich jemand übersehen habe im Zweifel gerne noch mal melden.

00:16:17: Ich bitte darum weil die Liste so lange ist sich auf eine Frage plus gegebenenfalls Nachfrage zu begrenzen.

00:16:23: Es ist sicherlich auch hilfreich wenn Sie adressieren an wen sie die frage richten.

00:16:28: Bitte um kurze fragen und gern auch antworten dass möglichst viele Kolleginnen und Kollegen ihre frage los werden können Und wir beginnen bei dem kollegen hier in der Mitte?

00:16:37: Nein, der in der Reihe dahinter.

00:16:41: Ja, Gabo Hallas, die Hauptstadtstudie wird gerne an die Bundesspitze die Frage stellen.

00:16:46: Sie haben ja die CDU angesprochen.

00:16:49: Teil Ihrer Partei haben auch gesagt Ziel ist Zerstörung der CDU.

00:16:53: sind sie jetzt mit so einem Wahlergebnis zufrieden?

00:16:55: freut sich das oder fehlt eine Partei wie die CDU auch im Parlament als demokratische Kraft?

00:17:02: Das interessiert uns überhaupt gar nicht, da wir Politik für unser Land machen wollen.

00:17:06: Für die Menschen, die eine deutlich bessere Politik verdient haben und genau dieses weiter so abgewählt haben.

00:17:13: Und dieses Wahlergebnis vor allem in Mecklenburg-Vorpommern zeigt dass die Menschen einfach genug haben von der Regierungspolitik.

00:17:21: das war eine ganz klare Abstrafung der CDU einer Abstrafung von Friedrich Merz der hier nur linke Politik macht.

00:17:29: und schauen Sie sich hier in Berlin an, was hier gemacht wurde.

00:17:32: Da hat Kai Wegner auch eine knalllinke Politik gemacht.

00:17:36: Und damit erübrigt sich auch eine Daseinsberechtigung so einer Partei wie die CDU genau wie die FDP.

00:17:44: Wenn sie beliebig werden in ihren Positionen dann braucht man sie nicht mehr.

00:17:49: Und ob uns das nun freut oder nichts völlig unerheblich?

00:17:53: Uns geht es ja gar nicht darum!

00:17:55: Uns geht es darum, dass es den Menschen in diesem Land besser geht.

00:17:58: Und wir sehen keine Antworten auf die Frage der horrenden Unternehmensinsolvenzen, der Unternehmsabwanderung, der viel zu hohen weltweit höchsten Energiekosten, den höchststeuern und Abgaben an den Industrieländern.

00:18:15: immerhin das sind doch die entscheidenden Faktoren die die Messere dieses Landes beschreiben.

00:18:23: Und da kann noch nicht die Antwort sein, mit sozialistischen Mitteln vorzugehen – mit Verbrennerverbot, mit Heizungsverbot hier verbots Politik, da verbotspolitik mit Plan-sozialistischen Elementen.

00:18:35: Hier wird Die Linke in Berlin gewählt für Enteignungsfantasien.

00:18:39: Das hat ja schon im Kommunismus so extrem gut funktioniert.

00:18:42: wenn man Menschen enteignet Dann verkürzen sie das Angebot, es wird nicht mehr investiert.

00:18:47: Die Leute wandern dann noch zusätzlich ab und ich meine... Ich bin ja mal gespannt wie sich die anderen Parteien hier in Berlin positionieren werden.

00:18:54: aber das Ganze, weil Sie auch direkt die CDU angesprochen haben.

00:18:59: Die CDU muss sich das selbst zuschreiben lassen und damit haben wir überhaupt gar nichts zu tun.

00:19:04: Wir wollen einfach vernünftige Politik machen für unser Land.

00:19:07: was anderes interessiert uns?

00:19:09: Null!

00:19:10: Vielleicht das Nachfrage stellt sich jetzt in Mecklenburg-Vorpommern vor dem Problem, dass nur SPD, Grüne und Linke als potenzielle Koalitionspartner übrig bleiben.

00:19:19: Das wäre ja mit der CDU vielleicht dann doch eher möglich eine Koalition zu

00:19:23: bilden.".

00:19:23: Die CDU hat ganz klar formuliert, dass sie die Brandmauer eingezogen hält – darum wurden Sie auch abgewählt!

00:19:29: Und es ist ein Minetekel für die CDU im Bund.

00:19:32: Also die CDU wird Richtung fünf Prozent gehen.

00:19:36: Und die CDU geht nie mehr wieder?

00:19:38: Nie mehr

00:19:38: wieder?!

00:19:39: in ihrer Parteigeschichte eine Bundestagswahl gewinnen.

00:19:43: Und die meine, man muss nicht – und Sie kennen das ja, ich sage es ja seit Jahren öffentlich – Man muss nicht sonderlich intelligent sein um das vorherzusehen!

00:19:55: Und dementsprechend haben wir als Alternative für Deutschland damals schon Als die Ampel implodiert ist, als hier monatelang im Deutschen Bundestag nicht gearbeitet wurde.

00:20:07: Es wurde einfach nicht gearbeitet.

00:20:09: Es wurden die Arbeiten niedergelegt.

00:20:11: und da fing man schon an, irgendwie mit Wahlkampf machen – mit irgendwelchen dumpfen Versprechungen, die man nachher nicht eingehalten hat.

00:20:17: Da hat man Wahlkampfe gemacht als Friedrich Merz.

00:20:20: Man würde die Schuldenbremse einhalten aber gleichzeitig schon im Wahlkamt zu sondieren, dass man sie nachher mit den Stimmen der Grünen abschafft um den größten finanzpolitischen Staatsstreich hier zu schaffen, um unsolide Staatsfinanzen in der nächsten Generation zu hinterlassen.

00:20:35: Darum geht es ja letztendlich.

00:20:38: Das kaufen die Leute so einer Partei einfach nicht mehr ab.

00:20:41: Damit ist das nur ein folgerichtiger Weg von einer ehemaligen Volkspartei, die zu einer Splitter-Partei wird und wir haben schon lange die Position einer Volksparteie übernommen.

00:20:53: Wir haben die Position der CDU übernommt Und wir nehmen unseren Wählerauftrag sehr ernst.

00:20:59: Unser Ziel ist natürlich in die Regierung zu gehen Nicht nur in Sachsen-Anhalt sondern auch im Mecklenburg-Vorpommern.

00:21:05: wenn andere Parteien die Brandmauern einziehen, dann ist das Ausfluss dass man nur noch rot-rot grüne Politik bekommt.

00:21:12: Das müsste auch jetzt der Letzte kapiert haben und da wollen wir einfach schauen wie man damit weiter macht.

00:21:18: Vielleicht noch ganz kurz ergänzend die CDU weil sie Zerstörung angeht.

00:21:21: Die CDU ist nicht unsere Aufgabe sie zu zerstören.

00:21:25: Das sind die Wähler entschieden in Mecklenburg-Vorpommern und ich möchte vielleicht auch mal mit mit einer Einordnung aufräumen, die CDU als konservativ darzustellen.

00:21:35: Die CDU ist scheinkonservativ.

00:21:37: Sie ist nicht mehr konservativ.

00:21:38: Sie macht auch keine konservative Politik, weil sie sich von Linkspartei und SPD, das sieht man ja auf Bundesebene, mit den Themen eben vom Konservatismus komplett verabschiedet hat.

00:21:49: Und deshalb bin ich überhaupt nicht traurig, dass sie jetzt im Mecklenburg-Vorpommern aus dem Parlament geflogen ist, es hat sich selbst zuzuschreiben wir hätten sehr wohl ein schönes Angebot für die CDU gehabt, das hat sich jetzt erledigt.

00:21:59: Aber wie gesagt, das muss der Bundeskanzler beantworten bzw.

00:22:02: auch die Wahlkämpfer dort in Mecklenburg-Vorpommern und auch die OstCDU an sich, wo es ja nur wirklich einige Stimmen gab – deswegen war ich auch ein bisschen überrascht -, dass die Ostministerpräsidenten diesen merkwürdigen Brief mit unterzeichnet haben, der letzte Woche noch als Unterstützung galt.

00:22:17: Ich meine im Endeffekt zeigt's ja deutlich, wenn man solche Briefe noch braucht als Bundeskantler, in welcher Situation man mittlerweile ist.

00:22:24: Die CDU ist im Osten weiß Gott!

00:22:26: Keine Volkspartei mehr, wir haben das abgegeben an uns.

00:22:29: Sie vertritt die Interessen der Bürger nicht.

00:22:31: Man sieht es wie sie auch in den Landtagen Politik macht wo sie sich zum Beispiel wie in Sachsen von Linken und Grün dulden lässt dafür die NGO Finanzierung mit unterstützt.

00:22:40: Das merken die Bürger und sehen die Bürger.

00:22:41: Und dann kommen noch die unsägliche Sanktionspolitik Kriegspolitik dazu was ja auch wie gesagt ein wahllenscheinendes Thema war dass die Bürger nicht mehr bereit sind Milliardenbeträge ins Ausland zu transferieren an NGOs An an die Ukraine diese ganzen Milliarden Beträge bezahlen müssen.

00:22:57: Sind es Leid, was unsere Wirtschaft leidet darunter und deshalb wir müssen diesen überhaupt nicht nur in einer Weise nachhelfen.

00:23:05: noch dazu kommen Verbotsforderungen aus der CDU von Herrn Wüst unserer Partei gegenüber.

00:23:10: also ich sehe überhaupt keinen Grund mich mit solchen Leuten die uns verbieten wollen also uns zerstören wollen mich mit solchen Kollegen wie Herr Wüst überhaupt auseinanderzusetzen?

00:23:23: Die nächste Frage hat Herr

00:23:26: Goncharenko.

00:23:27: Sie haben das gerade eben angesprochen.

00:23:29: Sie sagen, Frieden in Europa sei Wahlentscheidend gewesen?

00:23:33: In Meckbom, welche Signale sendet alle drei Wahlen jetzt im September Richtung Moskau aber auch Richtung Kiew?

00:23:42: Die Wahlen die hier stattfinden, das sind Signale, die an die Bundesregierung gehen sollen.

00:23:47: wir reisen mit unseren Wahlen keine Signale ins Ausland.

00:23:50: natürlich wird es auch wahrgenommen.

00:23:52: Aber am Endeffekt haben die Bürger das Recht und haben vor allem den Wunsch, dass es hier eine andere Politik gibt.

00:23:56: Auch eine andere Friedens- und Diplomatipolitik, dass sich endlich Friedrich Merz auf die Reise auch nach Moskau begeht, auch dort Gespräche führt damit diese Eskalationsspirale, auch die Rüstungsspirale endlich durchbrochen wird, damit wir uns wirklich um die innenpolitischen Probleme in diesem Land kümmern können.

00:24:12: Das ist doch der Wunsch!

00:24:14: Zusatzfrage an Frau Weidel Es gab Medienberichte, wonach Sie als AfD-Spitze Gespräche mit einem Vertreter der russischen Regierung planen sollten im Frühjahr.

00:24:23: Es geht um Gas und Wiederaufnahme von Gaslieferungen.

00:24:26: Was genau planen Sie?

00:24:28: Und unter welchen Bedingungen?

00:24:33: Also wir werden sicherlich nicht nur mit einer Seite sprechen sondern wir reden mit zwei Seiten.

00:24:41: Wir halten es so dass wir ein gutes Verhältnis haben wollen natürlich zu den USA.

00:24:47: Daraus entstand mein Treffen mit dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten letztes Jahr, JD Vance.

00:24:54: Und uns ist es wichtig den Gesprächskanal zusammen mit den Amerikanern zur russischen Seite zu öffnen und beide Seiten haben herauskristallisiert für sich dass als verlässlicher Partner in Deutschland nur noch die Alternative für Deutschland infrage kommt.

00:25:16: Die nächste Frage hat Frau Dudin.

00:25:20: Ja, meine Frage geht an Frau Weidel und Herrn Krupala.

00:25:24: Herr Siegmund hat am Samstag gesagt in Sachsen-Anhalt dass es eine AfD Regierung im November oder Dezember geben wird.

00:25:32: heißt es errechnet nicht damit das er eine Mehrheit bekommt am sechsten Oktober wenn die konstituierende Sitzung ist sondern erst im dritten Wahlgang wenn das BSW sich enthält.

00:25:47: Also die Konstituierung ist ja, muss man getrennt sehen mit der Wahl des Ministerpräsidenten.

00:25:51: Es war eigentlich von vornherein klar das bei der konstituenen Sitzung es nicht um die Wahl des ministerpräsident geht.

00:25:56: hier gibt's noch vertrauensbildende Maßnahmen Gespräche die geführt wird.

00:25:59: es geht erst allererstes erstmal um die Besetzung des der Verwaltung bzw.

00:26:05: des Landtagspräsident und des Vizepräsidenten.

00:26:07: dort wird man im übrigen auch sehen wie sich an Absprachen gehalten wird, wie auch die Mehrheitsverhältnisse sind.

00:26:12: Also das ist ein Prozess – das ist, wie gesagt, auch zur Vertrauensbildung beiträgt.

00:26:17: Herr Siegmund hat angekündigt, dass es vor Weihnachten noch eine Wahl des Ministerpräsidenten geben wird.

00:26:22: Dem sehen wir sehr zuversichtlich entgegen.

00:26:25: alles was ich höre, dass die Gespräche gut verlaufen und vertrauensvoll verlaufen.

00:26:29: Das erkennt man auch daran, dass relativ wenig Informationen nach außen dringend, was man schon mal als professionell werten kann Und von daher sind wir sehr zuversichtlich, dass wir den ersten Ministerpräsidenten vor Weihnachten in Sachsen-Anhalt haben

00:26:42: werden und

00:26:43: freuen uns darauf.

00:26:45: Kurze Nachfrage mit vertrauensvollen Gesprächen meinen Sie da das BSW oder auch CDU-Politiker?

00:26:51: Wie gesagt, wir reden mit denen, die mit uns reden wollen und dazu gehören allen Parlamentarier in Sachseneinhalt dazu.

00:26:58: Wir machen hier vorne weiter mit der nächsten Frage bei Ihnen.

00:27:03: Sie sprechen in Mecklenburg-Vorpommern von einem grandiosen Ergebnis.

00:27:06: Herr Holm, Ihr parlamentarischer Geschäftsführer hat zu Tür online gesagt, wir können nicht zufrieden sein und haben unser Potenzial nicht voll ausgeschöpft.

00:27:13: Sehen sie das ähnlich, dass man mit einem anderen Wahlkampf ein ähnliches Ergebnis wie Herr Siegmund heute einfahren kann?

00:27:19: Nein, ich glaube, wir haben unsere Potenziale schon sehr gut ausgeschopft.

00:27:23: Das sind ja völlig unterschiedliche Wahlkämpfe gewesen.

00:27:26: Ja, das muss man sehen.

00:27:28: im Sachsenanhalt haben wir es mit Sven Schulze zu tun gehabt, der frisch ins Ant gekommen war viel zu spät und kaum bekannt war.

00:27:37: Und auch nicht sonderlich beliebt wie in Mecklenburg-Vorpommern haben wirklich einen harten Wartkampf führen müssen gegen eine langjährige Amtsinhaberin ja?

00:27:46: Das ist natürlich auch deutlich zu sehen, auch jetzt wenn man sich die Wähler Aufschlüsselung anschaut sieht man das gerade bei den Senioren dass es extrem schwierig war dort Fuß zu fassen.

00:27:58: Und deswegen denke ich, wir haben das schon sehr gut ausgeschöpft, das Potenzial und da wirklich einen großen Erfolg hingelegt tatsächlich eben stärkste Kraft zu werden.

00:28:07: Frau Schwesig niederzuringen in diesem Bundesland und jetzt eben nur forty-fünf Prozent der Mandate im Parlament zu

00:28:14: haben.

00:28:16: Herr Kollege daneben?

00:28:18: Ja, zwei Fragen.

00:28:18: Frau Weidel erst mal an Sie.

00:28:20: Wie füllen könnte das Ausschreiben der CDU in Mecklenburg-Vorpommern Aus Ihrer Sicht, die Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt begünstigen.

00:28:27: Halten Sie es jetzt für realistischer?

00:28:29: Dass Sie in Sachsene Anhalt einzelne CDU Abgeordnete für unsere Zusammenarbeit gewinnen

00:28:33: können?

00:28:36: Herr Schindler das ist eine sehr gute Frage und ich möchte sie folgendermaßen beantworten Das kann schon ein Impuls sein dass die CDU grundsätzlich vor allen Dingen aus Deutschland die Strategie der Brandmauer überdenkt.

00:28:52: Ich habe noch eine weitere Frage an Sie beide.

00:28:54: Frau Weidel und Herr Krupphalla würde mich interessieren, ein deutschsprachiger Rechte diskutiert gerade über eine Neupositionierung von Herbert Kickel zum Thema Israel.

00:29:02: Er sagte dass er sich an der das Zenitaniaus Partei Likud als Partner sieht und sich auch zum Kampf gegen Antizionismus bekennt und hat sich an die jüdische Gemeinschaft gerichtet und über die positiv zur Erinnerung eines Nationalsozialismus geäußert.

00:29:15: Mich würde von Ihnen beiden interessieren wie sie das sehen.

00:29:17: ist das ein Vorbild für die AfD?

00:29:24: Also grundsätzlich kommentieren wir das für die FPÖ nicht.

00:29:29: Die FPÖ ist eine eigenständige Partei, die sich dazu entschieden hat genau wie die ungerische Fidesse und das möchte ich nicht weiter kommentiert.

00:29:41: Dann hat die nächste Frage Herr Sternberg?

00:29:46: Sie haben gesagt es war ein harter Wahlkampf gegen eine langjährige Amtsinhaberin, die sie in Schwerin vernichtend geschlagen hat.

00:29:57: Welche Rolle sehen Sie in Zukunft für sich im Landesverband Mecklenburg-Vorpommern?

00:30:03: Wie wird der sich aufstellen, wie werden sie nicht in Landtag einziehen und einen Bundestag zurückkehren, sich weiter im Landesverband einbringen wollen.

00:30:14: Ja ich habe ja meine Rolle im Landes Verband das ist ja völlig klar.

00:30:17: Und wenn Sie den Direktwahlkreis ansprechen ins Schwerin Das war natürlich von vornherein ein schwieriger Wahlkreis, das ist völlig klar.

00:30:26: Wir haben es dort mit einem Stahlstadtbereich von Schwerin, wo viele Mitarbeiter der Behörden, der Ministerien und so weiter wohnen.

00:30:33: Das ist schon recht schwierig.

00:30:35: Und sie dürfen nicht vergessen, dass der Kandidat der Linke jetzt während des Wahlkampfes zurückgezogen hat zugunsten von Manuela Schwesig, was ich persönlich auch ein sehr schlechtes Ziel finde.

00:30:46: Denn wenn ich mich für einen Direktmandat bewerbe, dann werde ich diesen Wahlkampf zu Ende führen aus Sicht der Wähler, also nicht besonders schön.

00:31:00: Insofern ist das völlig normal.

00:31:02: Wir haben unser Potenzial dort in Spirin auch erreicht, also die etwa dreißig Prozent.

00:31:08: Das ist alles im völlig normalen Bereich.

00:31:11: Nachfrage war es im Nachhinein ein Fehler mit dieser Form der Doppelspitze, Ministerpräsident und Kandidat, der in den Bundestag zurückkehrt Spitzenkandidat auf Platz eins anzutreten, sodass man nicht so sehr personalisieren konnte wie es vielleicht in diesen Zeiten nötig ist.

00:31:29: Nein ich sehe das nicht als Fehler, ich sehe dass als Teamlösung die wir gemeinsam aufgesetzt haben um Manuela Schwesig in die Zange zu nehmen und wie sie am Wahlergebnis sehen war das auch sehr erfolgreich mit Abstand stärkste Kraft, forty-fünf Prozent der Mandate Und das ist doch wirklich ein stolzes Ergebnis.

00:31:47: Die nächste Frage hat Frau Lindner in der Reihe dahinter?

00:31:51: Ja, herzlichen Dank für die Möglichkeit.

00:31:53: Mich würde mal interessieren Frau Weidel Herr Krupphalla welche strategischen Ableitungen ziehen Sie denn für die kommenden Wahlen vor allem für das Wahljahr, zwanzigundneunzwanzig wo ja wahlen unter anderem in Sachsen anstehen aber dann auch planmäßig den nächsten Bundestagswahl und könnten sie bitte mal beschreiben wie der Aufbau der Akademien Schwarz-Rot Gold sowohl im Bund als auch in den Ländern vor sich geht?

00:32:15: bis wann Planen sieht zum Beispiel in allen Bundesländern so eine Akademie zu haben?

00:32:21: Vielleicht zu Ihrer letzten Frage zuerst.

00:32:27: Wir werden dazu noch eine gesonderte Pressekonferenz machen, um Ihnen da auch sehr genau den Zeitstrahl und die Planung mit aufzumetern – das ist nicht Thema der heutigen Presse-Konferenz.

00:32:39: wie Sie aber bestimmt auch unserer Pressarbeit entnommen haben gab es eine Auftaktveranstaltung der Akademie Schwarz-Rot Gold jetzt auch am Wochenende.

00:32:50: Die Arbeit geht sehr gedeilig und konzentriert voran, Sie wissen dass die Akadämie das Ziel hat Kader auszubilden für die Regierungsarbeit, Alternative für Deutschland und dort können wir erfreulicherweise aus einem großen Pool von qualifizierten Arbeitskräften schöpfen, die wir jetzt durch die Akademie auch scouten.

00:33:16: Jetzt muss ich doch einen Anglesismus verwenden aber das ist eben auch das Ziel dieser Akademietalente zu entdecken und für die Regierungsarbeit langfristig mit einzubinden.

00:33:29: Bitte nochmal Ihre erste Frage Frau Lindner.

00:33:33: Die Ableitung unserer Wahl.

00:33:34: Langfristige strategische Ableitungen?

00:33:37: Genau!

00:33:38: Also das kann ich recht kurz beantworten.

00:33:40: Wir glauben, dass unsere Strategie, die wir schon vor Jahren aufgesetzt haben genau die richtige ist den Kurs gehalten zu haben und das zeigen eben auch unsere sehr guten Wahlergebnisse in den Landtagswahlen aber auch bei den Prognosen im Bund und dementsprechend werden wir Kurs halten und sehen momentan nicht die Veranlassung, etwas zu verändern.

00:34:12: Denn auch operativ – so viel kann ich Ihnen sagen – liegen sowohl Partei als auch die AfD-Bundestagsfraktion sehr ruhig auf dem Wasser.

00:34:23: Wir sind sehr gut organisatorisch aufgestellt und dementsprechend gewappnet für die Wahlkämpfe, die vor uns liegen.

00:34:31: Vielleicht noch eine Notiz?

00:34:35: Und dann scheide ich, glaube ich, als Sprecherin aus und würde mich freuen wenn du mit übernehmen

00:34:40: würdest.

00:34:43: Ich rechne...

00:34:46: Geht nicht!

00:34:46: Darum

00:34:47: haben wir eine Zweisprecherin

00:34:48: mit so.

00:34:48: So ist es?

00:34:50: Ich glaube nicht dass wir erst im Jahr twenty-neunundzwanzig mit dem Bundestagswahlen rechnen dürfen.

00:34:57: Ich glaube das diese Regierung früher bricht.

00:35:02: Ja, vielleicht ergänzt sie Frau Linder.

00:35:03: Bevor wir jetzt auch nirgendsundzwanzig über die ostdeutschen Landtagswahlen sprechen ... Wir haben natürlich auch wegweisende wichtige Landtagswahlen nächstes Jahr in den alten Bundesländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen sei da erwähnt also die kleine Bundestagswahl.

00:35:15: auch dort wird wenn die Politik der CDU so weitergeht Herr Wüst ein desastrisches Ergebnis erleben muss natürlich auch das Saarland auch das möchte ich nicht vergessen.

00:35:22: Also auch dort werden wir einen starken Wahlkampf machen.

00:35:25: Auch dort wollen wir natürlich starke Ergebnisse Wenn es geht auch mindestens Verdoppelungen Erzielen.

00:35:31: Also unser Trend wird auch in diesen Ländern weitergehen, um auch diesen Druck zu erhöhen und dann werden wir sehen natürlich im Beweit diese Ergebnisse dazu beitragen dass wir doch vorgezogenen Neuwahlen auf Bundesebene bekommen damit es wirklich endlich hier ein Politikwechsel gibt.

00:35:47: Nachfrage?

00:35:48: Kurze Nachfrage nochmal zu diesem Akademiethema.

00:35:51: In anderen Parteien ist das ja so dass die Stiftungen eine stärkere Rolle dort spielen.

00:36:01: Warum jetzt mal abseits der öffentlichen Förderung?

00:36:04: Es wäre ja auch durchaus möglich gewesen, das bei der desideriöse Erasmusstiftung stärker aufzuhängen und die mit Geld zu unterstützen.

00:36:11: Warum diese Parallelstruktur?

00:36:13: Also Parteien dürfen nicht parteinahe Stiftung unterstützen.

00:36:17: Das ist untersagt.

00:36:18: Und es ist schön, dass Sie das Thema ansprechen unserer StiftUNG wird, obwohl wir überall stärkste Kraft sind, die Finanzierung untersagt.

00:36:28: Und das ist ein zutiefst und demokratischer Vorgang, weil alle anderen politischen Stiftungen damit bedacht werden mit horrenden Millionenbeträgen, während wir unsere Schulungsarbeit nicht vernünftig machen können.

00:36:42: Weil uns die öffentlichen Gelder vorenthalten werden.

00:36:46: Ich kann Ihnen aber so viel dazu sagen, dass Akademie und die Stiftung beide einen Bildungsauftrag haben – auch ein Schulungsauftrager.

00:36:56: Wir fahren dort Weil es so viel zu tun gibt, zwei Gleisig.

00:37:02: Dann hat die nächste Frage Herr Jung.

00:37:07: Der Kruppala.

00:37:08: im Bezug auf den Kanzlerkandidaten Weidel hört man ja die ganze Zeit von Kanzlerkandidatin Weidel aber nicht vom Kanzlerskandidat Kruppsala.

00:37:13: Warum eigentlich?

00:37:15: Da müssen Sie einfach ins Grundgesetz schauen und da steht klar drin, dass es nur ein Bundeskanzler geben kann.

00:37:22: Sie ordnen sich einer lesbischen Frau unter die in der Schweiz lebt und ihrem Gesellschaftsmodell, ihrem Frauenbild nicht entspricht.

00:37:31: Entsbricht das dem Rollenverständnis eines deutschen rechten Mannes?

00:37:36: Also, mit meinem Rollen- verständnis entspricht es.

00:37:37: Wir haben ja kein Problem mit anderen geschlechtlichen Personen in unserer Partei.

00:37:41: Das wissen Sie auch.

00:37:41: also von daher verstehe ich Ihre Frage überhaupt nicht

00:37:45: und Ich weiß auch nicht woher sie nehmen dass sie mich nur im Ansatz kennen würden.

00:37:53: Die nächste frage hat auf der von uns aus gesehenen linken seite herr husch da haben wir keine

00:37:59: ahnung.

00:38:00: Ja Eric Rusche Epoch Times Herr Holm, die AfD ist nun stärkste Kraft in Meck-Pom.

00:38:05: Wovon gehen Sie in der parlamentarischen Arbeit aus?

00:38:08: Gerade was die Rechte und Beteiligung der AfD an Ausschüssen, Vorsitzendposten und ähnlichem angeht – erwarten sie dort Schwierigkeiten?

00:38:18: Also wenn wir in die Vergangenheit gucken dann sehen wir das es immer wieder Schwierigkeiten gab in den Landtagen auch hier im Bundestag.

00:38:27: Ich hoffe, dass irgendwie ein Umdenkprozess einsetzt.

00:38:31: Diese Brandmauerpolitik ist gescheitert.

00:38:33: Das spätestens mit der Wahl gestern ganz deutlich zu sehen, insbesondere was die CDU angeht und da müssen die anderen Parteien wirklich mal ins Nachdenken kommen und überlegen ob sie so weitermachen wollen wie bisher.

00:38:45: Ansonsten werden wir natürlich entsprechend stärker bei jeder Wahl und deswegen ... Wir sind sehr gespannt darauf.

00:38:52: ich habe vorhin schon gesagt und natürlich haben wir als stärkste Partei den Anspruch darauf, dass wir auch den Landtagspräsidenten

00:38:58: stellen.

00:38:59: Und da bin ich sehr gespannt drauf wie das dann laufen wird bei der Konstituierung des Landtages in ein paar Wochen und ich hoffe natürlich auch, dass die Ausschusssitze bekommen, die wir im Mecklenburg-Vorpommern, das muss man fairerweise sagen hier und da hatten.

00:39:13: Ich erwarte eigentlich von den anderen Parteien, dass sie jetzt endlich mal auch das Zeichen der Bürger verstehen, die ja wirklich dem Nachdruck verliehen haben dass sie das nicht mehr haben wollen.

00:39:27: Sie wollen, dass ihre Probleme gelöst werden?

00:39:29: Sie wollen diesen Parteinklamauk mehr haben und dieses Ausgrenzen Ritis letztendlich, sondern sie wollen endlich vernünftige Politik über die Parteigranzen hinweg.

00:39:39: Nachfrage?

00:39:40: Ja, Nachfrage!

00:39:43: Und der AfD wird vom Bundeskanzler Merz vorgeworfen, das Vertrauen in die staatliche Institutionen zu untergraben Und er sieht einen Staat, der zu kompliziert geworden ist.

00:39:54: Wie sehen Sie diese Aussagen?

00:39:55: Das richtet sich an die Bundesvorsitzenden.

00:40:00: Also ich muss mal ganz ehrlich sagen, wenn wir über staatliche Institutionen sprechen dann brauchen wir uns nur den Bundestag anschauen.

00:40:05: Wir haben kein Bundestagsvizepräsident bekommen wir seit Jahren nichts, seitdem wir im Parlament sind.

00:40:10: also wer missachtet eigentlich parlamentarische Institution Wenn ich mir dem Bundestag anschaue wo wir als zweitsteigste Fraktion nicht einmal in zweitgrößten Sitzungssaal bekommen und da kann ich auch hier das Grundgesetz zitieren, wo die Würde des Menschen unantastbar ist.

00:40:28: Und es bezieht sich darauf, wenn Sie zum Beispiel in den Tierschutzverordnung schauen wie viel ein Schäferhund oder einem Hund in einem Zwinger zu steht an Platz im Zwinger.

00:40:39: Das sind nämlich sechs Quadratmeter und unsere Fraktionssaal dahin gehen so ausgestattet ist dass jeder Abgaben unter eins Komma Sechs Quadratmetern zur Verfügung steht.

00:40:48: Und Frau Klöckner davon spricht, es gelten hier für alle die gleichen Regeln wo sie auch dem widerspricht.

00:40:53: Also wer missachtet im Parlament diese Grundsätze?

00:40:58: Die der Bundeskanzler bespricht?

00:40:59: oder ein parlamentarisches Kontrollgremium, wo wir nicht anwesend sind und nicht die Informationen bekommen was aus den Geheimdiensten an Informationen vorhanden ist?

00:41:07: also das sind alles Dinge wo ich wirklich zurückspielen muss und ich halte es wirklich für ungeheuerlich uns sowas vorzuwerfen als Oppositionen, wo wir noch nicht mal regiert haben und wo wir bis jetzt in keinster Weise irgendwelche Grundgesetzverstöße die übrigens die Bundesregierung eher jeden Tag betrifft verstößt.

00:41:23: Vorgenommen haben oder in irgendeiner Weise diese begründbar sind.

00:41:29: Die nächste Frage hat Herr Peters ... Moment ich muss noch das richtige Mikro treffen.

00:41:36: Jetzt

00:41:37: ist es Peters Weserkorea.

00:41:39: Ich mag noch mal zur Analyse des Wahlergebnisses zurückgeben.

00:41:42: Sie haben gesagt, dass sie die CDU abgelöst haben.

00:41:44: Wenn ich aber genau auf das Wahlergewiss schaue, dann stelle ich fest, dass es im Osten durchaus der Fall sein mag – auch übrigens in Ostern-Berlin.

00:41:55: Das ist aber im Westen Berlins sich weitgehend ein anderes Bild ergibt Und dass es erst recht mit Blick auf die niedersächsischen Kommunalwahlen in westdeutschen Flächenländern doch ganz anders auszusehen scheint.

00:42:11: Dort haben bis auf wenige Ausnahmen, Klammeraufsaalsgitter und Klammern zu.

00:42:15: Die AfD-Kandidaten nicht besonders gut abgestellten sind auch gar nicht in die Stichwahlen gekommen für Hauptkommunalbeamte.

00:42:24: Also wie kommen Sie zu dieser Analyse?

00:42:27: Dass sie die CDU schon abgelöst haben

00:42:29: weil wir im Bund laut den Umfragen bei dreißig Prozent liegen und die CDU bei nineteen Komma fünf zwanzig Prozent.

00:42:36: Aber umfragen sind umfragend keine Wahlergebnisse?

00:42:39: Ja, aber umfragen und die Wahler Ergebnisse haben Sie gesehen.

00:42:46: Auf kommunaler Ebene muss man natürlich ein bisschen...

00:42:48: Sie können einzelne Wahlkreise, können sie gerne rauspicken, das empährt ja nicht dem Umstand dass wir stärkste Kraft auch im Bund geworden sind.

00:42:58: Sie werden das in den nächsten Monaten sehen, dass wir noch mehr Zuwächse verzeichnen und im Berlin werden.

00:43:06: Das habe ich auch explizit in meinem Eingangsstatement gesagt.

00:43:11: Werden wir perspektivisch die CDU ablösen?

00:43:16: Herr Schmidt ist als Nächstes an.

00:43:19: Ich würde mich interessieren... Die CDU kann nicht so weitermachen, sie müssten jetzt dringend Gespräche führen wie man das Land aus der Krise führen kann.

00:43:30: Jetzt gibt es ja zwischen den Programmen ihrer Parteien doch sehr große Unterschiede.

00:43:35: können Sie drei konkrete Dinge denn wo Sie Überschneidungen sehen die das Land jetzt direkt nach vorne

00:43:40: bringen würden?

00:43:44: Sie haben völlig recht Herr Schmidt!

00:43:46: Es gibt momentan überhaupt gar keine Überscheidung.

00:43:49: Wir wollen Grenzkontrollen wir wollen keine illegale Zuwanderung haben Wir wollen eine vernünftige, stabile Energieversorgung.

00:43:57: Wir wollen günstigen Strom und Energie für die Privathaushalte, für unsere Unternehmen.

00:44:02: Wir haben günstige Spritpreise für die Bevölkerung.

00:44:06: Keine Verbotspolitik wie Heizungsgesetz oder Brennerverbot wollen.

00:44:10: wir alles nicht.

00:44:11: Die CDU will genau das.

00:44:13: Das unterscheidet uns noch.

00:44:15: Darum sage ich, dass wir perspektivisch zusammenarbeiten sollten, weil wir nicht an einer Handreichung Um hinkommen und wir müssen die Gräben, die aufgerissen wurden in unserem Land, schließen.

00:44:30: Weil ansonsten können wir keine Kompromisse

00:44:33: finden.".

00:44:35: Ja aber soll das dann bedeuten?

00:44:37: Die CDU sollte sich daran gewöhnen als kleiner Partner an ihrer Seite das mitzumachen was sie wollen.

00:44:42: Und sonst wäre sie ganz weg.

00:44:44: immer noch so als beste Lösung für die CDU, für die Zukunft.

00:44:47: Auch hier haben Sie vollkommen recht, Herr Schmidt.

00:44:49: Weil sie nämlich ein sehr kluger Journalist sind!

00:44:51: Wir werden uns nicht verbiegen, wir werden nicht von unseren Positionen abweichen und dann werden das tun was unserem Land unter Bevölkerung gut

00:44:59: tut.".

00:45:01: Die nächste Frage hat Herr Rinke?

00:45:04: Ja danke schön.

00:45:05: ich habe eine Frage an Frau Weidel und Herrn Krupalla.

00:45:07: Es geht noch mal um das Außenpolitische Profil.

00:45:10: Russland ist ja eben schon erwähnt worden auch die nächsten Landtagswahlen.

00:45:13: Die finden in den nächsten zwei Jahren alle im Westen statt wo laut Umfragen das Verständnis für Russlands Politik geringer ist als im Osten.

00:45:22: Auch das Rasson-Le Monde national hat ja jetzt vor Russland Aktivitäten in Frankreich gewarnt, deswegen die Frage ob sie dann eine Neujustierung mit Blick auf die Landtagswahlen im Westen vornehmen?

00:45:37: Das sehe ich nicht!

00:45:38: Wir haben ein ganz klares Parteiprogramm, wir haben ein klares Fraktionsbeschlüsse.

00:45:43: Die gute Zusammenarbeit und ich will es nochmal betonen, weil permanent auch die gute Zusammenarbeiten gegenüber Russland erwähnt wird.

00:45:48: Wir wollen mit allen Großmächten genauso wie mit Amerika und auch mit China gut zusammenarbeiten.

00:45:54: Ich denke das ist ja genau das was Deutschland als Mittel macht in Europa eigentlich fehlt dass man diesen Diskurs wieder führt, dass wir wieder günstige Energie aus Russland beziehen können, die uns Wettbewerbsvorteile im gebracht haben.

00:46:07: Die Nachteile waren, dass die Sanktionspolitik hauptsächlich die deutsche Wirtschaft geschädigt hat.

00:46:11: Das Großindustrien und da nehme ich gerade den westlichen Teil unserer Republik.

00:46:16: Die Großindustrie ziehen hauptäglich aus den alten Bundesländern ab weil es im Osten sprichwörtlich ja gar keine gab oder wenig gab Und das sehen natürlich auch immer mehr Bürger im Westen, dass das uns schadet.

00:46:25: und auch dort dreht sich mittlerweile der Wind, der dreht dass auch dort die Bürger sehen, dass dieses Miteinander auch gegenüber Russland endlich vor allen Dingen in den Dialog zu treten.

00:46:35: Endlich mal Gespräche zu führen weil man hat ja auch dort eine Brandmauer aufgebaut eher dazu führt das wirklich der wirtschaftliche Abstieg in diesem Land weitergeht und deswegen ist unser Kurs auch völlig richtig und er zeigt sich ja auch bei den Wahlen jetzt hier im Berlin, dass die Bürger uns sehr wohl vertrauen und dass wir da oft die richtigen Themen setzen.

00:46:57: Darf ich kurz nachfragen?

00:46:58: Was sagen Sie denn zu den Warnungen jetzt auch des französischen Rassum Le Monde Nationals vor russischen Anschlägen in Frankreich oder westlichen Staaten.

00:47:07: Also wenn ich die Warnung dort richtig gelesen habe, geht es um generelle ausländische Einflussnahme und betrifft ja nicht nur Russland.

00:47:14: und klar wir wissen auch dass diese Form der Spionage gibt.

00:47:18: Die gibt es aber auch von anderen Ländern, auch von Amerika und China.

00:47:22: Also ich denke hier muss man sich insgesamt wesentlich besser aufstellen dass es solche Vorfälle insgesamt nicht gibt.

00:47:27: Das betrifft hauptsächlich natürlich Deutschland Aber ich würde das nicht in eine Richtung bis zu sehen.

00:47:34: Herr Warwick

00:47:35: Im der AfD war weg aus deutscher Allgemeine.

00:47:38: Der AfD ist es ja sowohl im Sachsanhalt wie auch in Mecklenburg-Vorpommern gelungen überproportional von der Arbeiterschaft gewählt zu werden.

00:47:47: In Berlin hingegen haben Arbeiter und auch mit ordentlichem Abstand die Linke gewählt.

00:47:52: Da würde mich interessieren, wer erklären Sie sich?

00:47:55: Die Frage geht dann Herr Kupralla für die bundespolitische und an sie für die landespolitischen Blick.

00:48:00: Wer erklären Sie so zu sagen dass es in Berlin nicht gelungen ist was in Sachsen-Anhalt und Macpomps durchaus gelungen?

00:48:09: Also wir haben in Berlin in der Tat auch die Arbeiterschaft weiter mobilisieren können.

00:48:16: Wir wissen, dass wir gerade bei denen, die ich sage mal neununddreißig plus Jahre aufwärts sind sehr stark abgeschnitten haben.

00:48:26: und das sind genau die Menschen, die in Lohnen und Boot stehen und sich Sorgen machen um ihre Zukunft vor allen Dingen, dass sie arbeiten und einerseits nicht so viel Geld mehr verdienen leisten können.

00:48:39: Das sind genau die Menschen, die wir durchaus erreicht haben.

00:48:43: Die Linke hat natürlich einen sehr polarisierten Wahlkampf geführt in dem sie Versprechungen gemacht hat, die sie definitiv nicht wird einhalten können.

00:48:51: also diese Klassenkampfrhetorik, die die Linke an den Tag gelegt hat, hat einige von der Linken überzeugt aber die werden ganz schnell wieder abspringen wenn Sie merken dass die linke davon nicht mal ein Bruchteil wird umsetzen können.

00:49:05: Insofern Wir sehen das auch an der Wählerwanderung.

00:49:09: Die SPD-Wähler sind schon vor Jahren zu uns gewandert, um die haben wir auch behalten?

00:49:15: Vielleicht wenn ich kurz ergänzen darf bei uns in Mecklenburg-Vorpommern, sind auch wirklich tolle Zahlen, die ich gestern Abend gesehen habe dass wir bei den Arbeitern dreiundfünfzig Prozent erreicht haben.

00:49:25: Das ist natürlich schon wirklich stark.

00:49:27: Ich glaube bei der CDU waren es noch irgendwie zwei Prozent oder so was.

00:49:31: und auch bei Selbstständigen.

00:49:33: Das ist auch nochmal eine wichtige Botschaft, dass mittlerweile auch die Unternehmer zu uns kommen die alle von März sowas von enttäuscht sind.

00:49:40: Das erleben wir auch schon seit einem Jahr, dass das in diese Richtung geht und bei den Selbstständigen haben wir tatsächlich auch siebundvierzig Prozent geholt.

00:49:46: also das ist wirklich ein tolles Ergebnis.

00:49:48: Also vielleicht nochmal auf die sozialen Themen, die natürlich in Großstadt gerade wie Berlin wesentlich polarisierender sind und das hat man in der Tat in Berlin natürlich gesehen.

00:49:56: Wir haben im Marzahn zum Beispiel es sind natürlich auch dort, da haben wir direkt Mandate geholt Wo wirklich auch die Abgeordneten, die sogenannte Graswurzel also bei den Menschen und mit den Bürgern sind.

00:50:06: Deswegen ja wir müssen die sozialen Themen gerade in Großstädten denke ich in dem Vordergrund stellen.

00:50:11: das sind wichtige Wahl entscheidende Themen damit wir eben dass nicht den Linken überlassen.

00:50:15: Das ist unsere Aufgabe für die nächsten Wahlkämpfe wo wir dort nochmal genauer hinschauen müssen wie wir dort auch Themen besser besetzen.

00:50:23: Auch dort wollen wir natürlich weiter ausbauen.

00:50:25: Die Arbeiterschaft wählt uns und meine als Volkspartei wollen wir in allen Alters- in Mecklenburg-Vorpommern wunderbar hinbekommen, wenn gleich auch dort bei den Rentnern sicherlich noch Nachholbedarf ist.

00:50:37: Dort hat Frau Schwesig mehr abgeschöpft als wir, das war der einzige Altersgruppe wo die SPD vor der AfD lag im Berlin.

00:50:44: Wie gesagt ist das Bild ein bisschen differenzierter im Osten wie im Westen.

00:50:47: also ich denke da werden wir auch in nächsten Jahren aber auch Monaten – das haben wir auch am Bundestag immer so gehandhabt – die sozialen Themen weiter gut bedienen.

00:50:57: Wenn ich Sie der Richt verstanden habe, habe ich dazu das leichte Kritik an der Art des Wahlkampfes in Berlin rausgehört.

00:51:03: Könnten Sie vielleicht ein, zwei Beispielen konkretisieren?

00:51:06: Was Sie besser machen würden um die besagte Wählergruppe anzusprechen?

00:51:10: Da muss ich Ihnen widersprechen.

00:51:11: es ist keine Kritik Es ist einfach eine Selbstreflektion, die wir natürlich auch machen.

00:51:15: Wir wollen auch hier in Berlin besser werden Das ganz klar.

00:51:17: Ich hab ja gesagt, wir geben auch Berlin nicht auf wenns leicht.

00:51:20: ein ganz anderes Milieu ist Wesentlich schwieriges Milie vor allen Dingen auch ein sehr migrantisches Milieu.

00:51:25: Von den Einbürgerungen haben wir ja noch gar nicht gesprochen, die natürlich auch alle hier in Berlin wahlberechtigt waren.

00:51:30: Die sind nun mal da wie man so schön sagt.

00:51:32: Auch da muss man genau schauen was die Wahl entscheidenden Punkte waren.

00:51:35: nichts ist zu trotz.

00:51:36: wollen wir natürlich auch hier für die Bevölkerung die schon länger lebt weiter Politik machen und die und deren Interessen im Vordergrund stellen.

00:51:47: Ja, ich würde gerne nochmal zurückkommen auf die CDU.

00:51:49: Sie hatten ja gesagt, wenn ich es jetzt richtig erinnere... Die Daseitsberechtigung der CDU hat sich quasi erledigt und wenn man hört, die CDU pulverisiert sich da klingt der Freude mit.

00:51:59: Ich würde noch mal ganz konkret gerne wissen was ihr lieber ist auch wenn sie sagen Hand ist ausgestreckt

00:52:05: usw.,

00:52:05: ist es ihr lieber eine veränderte CDU mit den sie sprechen können oder eine zugrunde gehende CDU die es am Ende gar nicht mehr

00:52:13: gibt?

00:52:16: Also vielleicht noch mal zur Freude.

00:52:18: Ich meine, wenn man anderen Parteien prozenter abnimmt, freut man sich immer.

00:52:22: Das ist der normale politische Wettbewerb, der da zugrunde liegt.

00:52:26: und wenn die CDU nicht mehr existiert und die Wähler uns wählen umso besser?

00:52:30: Ihr habt es immer wieder gesagt, die CDU hat das selbst zu verantworten.

00:52:34: Und wenn wir dann Wahlergebnisse wie in Sachsen-Anhalt aber auch jetzt in Mecklenburg-Vorpommern haben wo man an die absolute Mehrheit herankommt Dann brauchen wir über Koalition nicht mehr zu diskutieren.

00:52:41: Das heißt Wir brauchen auch in der Weise Politisch weniger Kompromisse eingehen, also von daher ist das der ganz normale Wettbewerb.

00:52:49: Die Gesprächsbereitschaft hier haben wir ja nicht ausgeschlossen.

00:52:52: Also von daher können wir auch diese Fragen nicht beantworten ob wir mit der CDU reden wollen?

00:52:56: Ich meine die Gespräche im Hintergrund wissen Sie zu einigen Abgeordneten laufen.

00:53:00: gerade auf kommunaler Ebene haben viele Landräte mittlerweile sich klar positioniert, die es einfach satt haben.

00:53:06: Dass man diese Diskussion der Brandmauer von Herrn Merz immer wieder aufrechterhält.

00:53:11: und die CDU im Osten wird sich jetzt ehrlich machen müssen.

00:53:13: und ich erwarte da eigentlich von den Ministerpräsidenten dass man hier auch wirklich Druck ausübt und ja vielleicht sogar für den Osten einer anderes Modell mal selbst in Erwägung zieht weil sonst wird mittlerweile auch vieles in den Landesparlamenten für unregierbar erklärt wenn man sich strikt an irgendwelche Vereinbarungen hält die nicht mehr politisch in den Mehrheiten abbildbar sind.

00:53:35: Herr Vollrad?

00:53:38: Ja, auch nochmal auf die Märzfindung zu gehen.

00:53:43: In Mecklenburg-Vorpommern ist jetzt die skurrile Situation, dass der Wähler sich mutmaßig nicht in einer Regierung finden werden dafür aber elf Prozent grün und linken Wähler Einfluss haben.

00:53:54: das ist ja eine Situation.

00:53:56: Sie sagen, sie können natürlich nichts dafür.

00:53:58: Aber da müssen sich ja als Partei auch in gewisser Insicht strategisch reagieren.

00:54:03: Wie wird dann Ihre Ausrichtung sein?

00:54:05: Gehen Sie jetzt sozusagen volle Kraft auf absolute Mehrheit oder Nichts oder überlegen Sie doch möglicherweise, sagen wir mal, sich so anzupassen oder so zu etablieren, dass andere mit Ihnen dann doch reden würden.

00:54:23: Die CDU fällt ja jetzt da zumindest aus aber... Ich kann ja mal anfangen, ich glaube das sieht mehr den größeren Rahmen Richtung Bund auch.

00:54:31: Aber grundsätzlich ist es natürlich so dass wir unsere Arbeit machen.

00:54:34: Wir haben unsere Programmatik und das Programm wollen wir natürlich umsetzen möglichst eins zu eins und wenn wir das alleine können wäre das natürlich umso schöner.

00:54:41: völlig richtig.

00:54:42: aber grundsätzlich sind wir auch immer gesprächsbereit mit denen die ähnliche Ziele verfolgen, die in die gleiche Richtung wollen und nicht nur vor Wahlen irgendetwas erzählen.

00:54:52: Und am Ende was anderes machen wie wir es hier in Berlin ja mit im Bund erlebt haben.

00:54:56: Deswegen müssen wir uns da ja nicht anpassen sondern andere müssen sich anpassen.

00:55:00: ich kann für Mecklenburg-Vorpommern sprechen.

00:55:01: Ich höre aus der CDU das ist an der Basis durchaus den Druck und den Wunsch gibt dass sich innerhalb der CDU die Dinge verschieben, dass man diese Brandmauer adactal legt und einzelne Funktionäre haben das vor der Wahl auch schon gesagt aus dem Landtag beispielsweise, die auch wollen dass da miteinander geredet wird.

00:55:19: Kommunal ist das ja hier und da auch schon der Fall bei uns in MV Und ich bin gespannt ob da jetzt der Druck innerhalb der CDU steigen wird Jetzt nach dieser Katastrophalwahl aufs CDU-Sicht Dass man die Dinge dort im Land mal anders angehen will.

00:55:36: Ich bin da wirklich sehr, sehr gespannt.

00:55:37: Ich höre aus der Basis, dass er wirklich ein großer Wunsch ist Auch in Richtung AfD Optionen immer zu prüfen wenngleich das auf Landesinn natürlich jetzt gar nicht mehr möglich

00:55:45: ist.

00:55:46: Vielleicht für Berlin kann es Folgendes ergänzen?

00:55:48: Seit Jahren ist uns bekannt, dass viele Basismitglieder der CDU mit gebeiter Faust in der Tasche da sitzen und sehr wohl mit uns mindestens Gespräche führen möchten und im Prinzip die Entwicklung vorher gesehen haben.

00:56:02: Das Problem liegt faktisch in der Funktionärsriege der CDU, die sich immer wieder ganz harsch zur Brandmauer verhält und äußert und die im Prinzip damit den Spaltkall in die CDU selbst hineinträgt.

00:56:17: Und das ist die Erfahrung, wir werden jetzt zum Beispiel in Mazzan-Hellersdorf auf kommunaler Ebene weil wir dort stärkste Kraft mit Abstand geworden sind natürlich mit der CDU auch sprechen und wir werden sehen wie man auf kommunaler Ebene hier Arbeiten und Lösungen finden kann.

00:56:34: Das ist letztlich dann das Ergebnis dieser Brandmauerpolitik der CDU dass sie trotzdem wird müssen, weil anders werden wir auch auf kommunaler Ebene nicht mehr gestalten können.

00:56:46: Herr Beurat vielleicht noch eine Ergänzung dazu?

00:56:47: Ich finde immer diese Frage ein bisschen merkwürdig wie wir kompromissbereit sein müssten.

00:56:52: Das wäre so was wenn Sie einen Fußballtrainer nach dem zwei zu null fragen warum er denn nicht endlich mal die Abwehrspieler auswechselt damit der Gegner zwei zu zweis spielt.

00:57:00: also ich meine das sind doch Fragen die die CDU beantworten muss oder diejenige Partei wie sie endlich Kompromiss bereit wäre.

00:57:07: inhaltlich Das sind sie ja nicht, die falsche Politik.

00:57:09: Und das haben Sie ja mit dem Statement von Herrn Merz kurz nach achtzehn Uhr alle live miterleben können.

00:57:15: Es ist ja ein weiter so angekündigt Ein weiter so nach diesem desastrisen Wahlergebnis und dann wird auch die CDU weiter diesen Weg gehen.

00:57:23: Ich sehe da überhaupt kein Korrekturbedarf bei uns der uns in den Erfolg gebracht hat.

00:57:31: Dann machen wir noch mal weiter auf der von uns aus gesehen rechten Seite aus der Name entfallen, genau dieses Mikro.

00:57:37: Ja Herr Kropalla Frage an Sie jetzt wird ja es hat Herr Holm auch schon zugestanden trotz der großen Zugewinne und der Verdopplung eine Linksregierung um sie herumgebildet werden in Mecklenburg-Vorpommern Berlin auch.

00:57:52: Herr Holme hat ja im Wahlkampf die AfD zur CDU von vor dreißig Jahren erklärt und sich durchaus auch von der Bundespartei abgesetzt.

00:58:02: Gestern haben Sie ja Holm auch in der Energiepolitik im TV durchaus, habe ich so wahrgenommen vielleicht sie nicht.

00:58:12: Gestern waren es, haben Sie stolz im TV gesagt dass ihr Landesverband nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

00:58:18: Ulrich Sigmund hätte das wahrscheinlich als malus empfunden.

00:58:21: war der Wahlkampf aus Ihrer Sicht zu wenig AfD pur sind das vielleicht die sechs prozenten die zur Sachsen-Anhaltung.

00:58:29: Man muss immer die regionalen Unterschiede und das sehen sie, wissen sie genau.

00:58:34: Es ist auch zwischen Nord- und Süd immer ein gewisses Gefälle und man kann ja nicht schablonartig die Ergebnisse auf jedes Bundesland übertragen.

00:58:41: Das ist wie zwischen Ost und West.

00:58:43: Auch dieses gibt es zwischen Nord und Süd, deswegen nochmal.

00:58:45: Das Ergebnis ist gleichzusetzen mit Sachsen-Anhalt.

00:58:48: Es ist genauso ein riesengroßer Erfolg vor allem wir.

00:58:51: wo kommen wir denn aus Mecklenburg-Vorpommern her?

00:58:53: Dort hatten wir bei der letzten Landtagswahl sechzehn Komma sieben Prozent.

00:58:56: also so einen Zuwachs gab's noch nie in Mecklinbrück Vorpommern seit der Wiedervereinigung dass eine Partei das zugestoßen hat oder beziehungsweise auch erreicht hat.

00:59:05: und natürlich gibt es unterschiedliche persönliche Charaktere, die jeder auf seiner Art bedient.

00:59:09: Das macht ja auch eine Volkspartei im Übrigen aus und das macht uns vielleicht auch unterscheidbar zu den anderen Parteien.

00:59:15: Im übrigen hat sie auch Frau Schwesig einen ganz anderen Kurs gefahren als die Bundespartei.

00:59:19: oder glauben Sie dass Frau Baas in Mecklenburg-Vorpommern so ein Ergebnis erzielt hätte.

00:59:24: Also da machen natürlich auch persönliche Dinge, spielen eine große Rolle.

00:59:29: ich sehe dann nicht dass Herr Holm sich in irgendeiner Weise programmatisch unterschieden hat und wenn nichts sind seine persönlichen Wertungen die natürlich durchaus erlaubt sind.

00:59:37: also ich kann keine Unterscheidung sehen.

00:59:39: Ja, ich gänze kurz.

00:59:41: Weil ... Ich seh diese Unterschiede auch tatsächlich nicht.

00:59:43: Wir reden ja schon den ganzen Vormittag darüber, dass die CDU das, was sie mal ausgemacht hat, nicht mehr wahrnimmt und deswegen landet sich jetzt dort wo sie landet bei vier Komma neun Prozent in Mecklenburg-Vorpommern.

00:59:53: Und diese Aufgaben der früheren, ganz früheren CDU noch von Frau Merkel übernehmen wir mit.

00:59:59: Wir sind jetzt die bürgerlich konservative Volkspartei.

01:00:01: Das ist halt für elementar, dass wir das jetzt darstellen mit Abstand die stärkste Kraft sind und jetzt bei uns im Land als einzige bürgerlich konservative Kraft in Parlament.

01:00:15: Dann neben Frau Höhne, mit der nächsten Frage?

01:00:18: Hallo!

01:00:19: Vielen Dank für die Möglichkeit.

01:00:21: Es haben ja gestern schon mehrere AfD-Politiker sich so ein bisschen enttäuscht darüber geäußert dass das Wahlziel in Berlin nicht erreicht wurde also sowohl stärkster Kraft zu werden als auch diese achtzehn Prozent zu erreichen.

01:00:31: und auch in Mecklenburg-Vorpommern gab es sehr Kritik.

01:00:34: ist wurde schon angesprochen Wollte ich noch mal fragen, Frau Weideherko-Paller.

01:00:40: Wie begegnen Sie denn dieser Kritik innerhalb der Partei?

01:00:45: Vielleicht kann ich kurz dazu was sagen ... Aber nur kurz!

01:00:53: Also die Erwartungshaltung riechen sicher immer nach den Umfragen aus so kurz vor der Wahl und die waren in Berlin etwas höher Und ich kenne das noch aus der Bundestagswahl.

01:01:08: da waren wir auch in den Um Fragen Bei über zwanzig, zweinzwanzig dreienzwanzigt.

01:01:14: Da wurde plötzlich mit Wahlziel gegangen und es wäre doch schön fünfzwanzzig.

01:01:19: Und dann waren's nachher zwanzichkommar acht und wir haben uns verdoppelt.

01:01:23: das gleiche ist jetzt hier.

01:01:25: auch trifft im Fall von Christian Brinker zu.

01:01:29: Es ist super schwierig für die Alternative für Deutschland hier in Berlin aufgrund der Tatsache dass die Linkspartei sehr stark aufgesogen hat und sich in diesem Milieu auch profilieren konnte.

01:01:46: Und ... Christian Brinker hat es geschafft, mit ihrer Mannschaft fast die Sitze im Abgeordnetenhaus zu verdoppeln.

01:01:57: Auf, ich glaube, neunundzwanzig Sitze nicht wahr?

01:02:00: Das ist ein hervorragendes Ergebnis für die für den Umstand hier in Berlin, der überhaupt gar nicht zu vergleichen ist.

01:02:10: Ich sage jetzt mal mit Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise oder auch mit Sachsen-Anhalt und dementsprechend ist das ein absolut aus meiner Sicht, aus meiner Perspektive ein hervorragendes Ergebnis.

01:02:22: Und ich finde die gesamte Mannschaft in Berlin hat einen Superwahlkampf gemacht und wir werden darauf aufbauen noch weiter aufbaut und eben perspektivisch die CDU auch ablösen zu können.

01:02:37: Und in MV, weil da gab es ja die Kritik eben auch?

01:02:42: Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe diese Kritik gestern nicht so wahrgenommen im Gegenteil.

01:02:46: also Herr Holm ist und die AfD ist ganz klarer Wahlsieger, thirty-eight Prozent als das übrigens auch mehr als die Umfragen die letzten umfragen gegeben haben wo er mittlerweile schon von der Ablösung der SPD gesehen wurde dass es da einige gibt die natürlich auch denken und meinen man könnte solche Wahlergebnisse wie in Sachsen-Anhalt auch für MV implementieren und abbilden.

01:03:09: Ich habe selber auch Wahlkampf gemacht in allen Bundesländern und es gibt einfach Unterschiede in den unterschiedlichen Regionen des Landes.

01:03:18: Einige sind ein bisschen wohlfühliger, da ist Mecklenburg-Vorpommern sicherlich ein Bundesland wo man die Leute schwieriger mobilisieren kann als in Sachsen und Sachsenanhalt, wo man doch rebellischer ist.

01:03:28: Das gehört zu weit dazu.

01:03:30: Es ist auch im Bayern so oder im Nordrhein-Westfalen, wo es unterschiedliche Klientels Sensationell, ich hab diese Stimme so nicht gehört.

01:03:41: Hi!

01:03:42: Tyler hier, Producer von Jungo Naiv.

01:03:44: Ohne euch gibt's uns nicht.

01:03:46: Jeder Euro zählt und ab zwanzig landet ihr als Produzenten im Abspann auf YouTube.

01:03:50: Weiter gehts...

01:03:52: Wir müssen langsam zum Ende dieser Pressekonferenz kommen weil wir um halb zwölf eine nächste Veranstaltung haben.

01:03:58: Ich würde vorschlagen, Eigenfrage schaffen wir vielleicht noch.

01:04:01: Dann heißt der letzte Fragesteller für heute Für diese Presse Konferenz Herr Sarfeberg.

01:04:07: Wenn Sie erlauben dann eine Frage aus dem Ausland aus der Niederlanden.

01:04:11: Frau Dr.

01:04:11: Weidel, noch kurz Ihre Aufmerksamkeit bitte.

01:04:15: Zum ersten Mal seit neunundundachtzig haben in Berlin in einer deutschen Hauptstadt die Sozialisten gewählt und sie haben dann den Nationalsozialist Adolf Hitler, haben Sie auch mal ein Sozialist beziehungsweise Kommunist genannt?

01:04:30: Meine Frage ist, was haben Sie gemacht im Gespräch mit dem reichsten Mann der Welt mit Elon Musk?

01:04:36: Warum haben Sie das gemacht, also fälschlicherweise Hitler ein Sozialist genannt?

01:04:40: Also haben sie sich geirrt oder waren sie vielleicht verwehrt.

01:04:45: Warum sollte ich das?

01:04:46: Ich kann es gerne nochmal wiederholen.

01:04:49: Adolf Hitler hat eine völlig linksgerichtete Politik gemacht.

01:04:53: er war ein Linkradikaler, ein Linksextremist.

01:04:55: Das kann ich ihn auch gerne noch mal wiederhol'n.

01:04:58: und wenn sie sich mit der Historie beschäftigen dann wird die Historie das so bestätigen.

01:05:05: zur Dame gar nicht zu tun Darf man mal ganz abgesehen, also Erich Honika wäre richtig stolz gewesen auf das heutige Wahlergebnis oder?

01:05:13: Das müssen Sie nicht mich fragen.

01:05:14: Also war ich dabei allerdings vielleicht auch Nachfrage...

01:05:18: Doch sie sind ja dabei!

01:05:19: Sie sind jetzt

01:05:20: dabei!

01:05:20: Ja, das weiß

01:05:20: ich.

01:05:21: Ich habe das Gefühl dass Sie gerade einen Täter-Opfer umkehr machen.

01:05:25: Wenn Sie den Faschisten Adolf Hitler ein Antifaschist nennen.

01:05:29: Das verwährt doch nicht nur die Menschen hier im Land sondern vielleicht auch Ihre Wähler.

01:05:33: Vielleicht sind Sie jetzt verwirrt.

01:05:36: Ja, Sie sind in der Tat verwirrt.

01:05:38: Das habe ich mir nämlich gedacht!

01:05:42: Es gibt ein Bombo, einen Zitat von einem italienischen Schriftsteller Marisiglione, an dem man gesagt hat, wenn der Faschismus wiederkehrt, dann wird er sich nicht Faschwismus nennen sondern Antifaschismus.

01:05:57: Bitte um das Zutreffende, dass wir diese Diskussion nicht mehr zum Ende führen können.

01:06:02: Und muss um Verständnis bitten diejenigen, die ihre Fragen heute nicht mehr los geworden sind?

01:06:05: Wir sind am Ende dieser Pressekonferenz.

01:06:08: Danke fürs kommen.

01:06:09: gute Besserungen sage ich und um halb zwölf geht es weiter mit der Regierungspresse Konferenz.

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