BPK | Wirtschaftsschutzstudie | Bitkom & Verfassungsschutz | 26. August 2026
Shownotes
Regierungspressekonferenz in der BPK vom 26. August 2026
00:00:00 Start 00:00:25 Statement Ralf Wintergerst (Bitkom) 00:09:31 Statement Sinan Selen (BfV) 00:16:33 Fragen 01:05:49 Ende
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Auf dem Cover-Bild der Episode: Sinan Selen (BfV)
Transkript anzeigen
00:00:00: Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!
00:00:01: Herzlich willkommen in der Bundespressekonferenz.
00:00:03: Es geht jetzt um die Wirtschaftsschutzstudie- und dazu begrüße ich ganz herzlich Dr.
00:00:11: Reifel Wintergerst.
00:00:13: Er ist der BITCOM-Präsident, herzlichen Willkommen und daneben hat Platz genannt.
00:00:17: Sie dann Seelen.
00:00:17: er ist der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.
00:00:22: auch an Sie und herzliches Willkommen an diesen Morgen.
00:00:25: Wir beginnen mit Herrn Wintergerst.
00:00:27: Bitte schön, Sie haben das Wort!
00:00:28: Ja erst einmal vielen herzlichen Dank und auch an sie alle einen herzliche guten Morgen zu dieser wie soll man sagen doch in erster Lage ernsten Studie.
00:00:38: die deutsche Wirtschaft ist ja nach wie vor Zielscheibe von Cyberattacken, von Sabotage, von Spionage, vom Datenklau und ich würde Ihnen ganz gerne die Essenz der Studie, die wir gemacht haben kurz vorstellen.
00:00:53: Ich würde beginnen anhand von ein paar Fragen, das einfach mal kurz durchzuführen.
00:00:58: Der erste Punkt den ich aufgreifen würde ist wer greift eigentlich die deutschen Unternehmen an?
00:01:02: Das ist ja immer so ein bisschen der Punkt woher kommt der Schaden?
00:01:04: aber wer greifst eigentlich an?
00:01:07: Also zunächst mal müssen wir sagen, dass die Angriffe nach wie vor über die organisierte Kriminalität am höchsten sind.
00:01:13: Zweiundsechzig Prozent der Unternehmen nennen, das sie von der organisierten Kriminalitet angegriffen sind.
00:01:19: Der Punkt aber wirklich bemerkenswert ist, dass unternehmen zuordnen können mittlerweile, dass ausländische Dienste und Staaten die Unternehmen vermehrt angreifen und zwar sagen das siebenunddreißig Prozent aller Unternehmens.
00:01:33: Das war im Jahr zweitausenddreiundzwanzig nur sieben Prozent!
00:01:36: Also es ist eine dramatische Erhöhung, im Laufen ja jetzt siebenunddreißig Prozent.
00:01:44: Wenn wir schauen wo die Spur denn herführt, dann muss man sagen dass die Spurs immer weiter nach Osten führt, denn zweiundfünfzig Prozent der Unternehmen konnten Angriffe aus China nachverfolgen, fortyneinzehn Prozent aus Russland.
00:01:57: damit liegt China wieder in Front.
00:01:59: Die haben beide mal gleich aufgelegen Etwas vor Russland.
00:02:02: Was auffällig ist, dass mittlerweile neun Prozent der befragten Unternehmen sagen das Angriffe auch aus dem Iran zu verzeichnen sind.
00:02:08: Das waren im Vorjahr nur vier Prozent.
00:02:11: Damit betritt der Iran sozusagen erstmalig als relevante Akteur die Bühne der Wirtschaftskriminalität gegen deutsche Unternehmen.
00:02:20: Die größte Täterkommission genannt war die organisierte Kriminalität.
00:02:24: Wenn wir jetzt mal schauen, wie hoch denn die Schadensumme ist.
00:02:26: Dann haben wir dieses Jahr eine sozusagen... Ich weiß gar nicht, wie wir das bezeichnen sollen?
00:02:29: Eine Art Anomalie?
00:02:34: Wie heißt das immer?
00:02:35: Anomali!
00:02:36: Anomalie?
00:02:37: Wir haben aber das schwere Wort geschafft jetzt, Anomaly.
00:02:40: Und zwar haben in den letzten Jahren immer gehabt ... Die Unternehmen wussten genau wo der Schaden herkommt und ungefähr zehn Prozent, das war immer so.
00:02:49: der Durchschnitt der letzten Jahre hat gesagt Wir wissen nicht ganz genau, ob wir angegriffen sind.
00:02:53: Sondern wir vermuten aber dass wir Angriffe hatten.
00:02:55: Ja das ist so eine Art Dunkelziffer die wir jedes Jahr hatten.
00:02:58: Die ist in diesem Jahr also die Anzahl der Unternehmen wie sagen wir sind vermutlich angegriffener auf neunundzwanzig Prozent hochgegangen von zehn Prozent im Durchschnitt der letzten Jahre.
00:03:07: Das heißt also, dass im Umkehrschluss die Unternehmen die genau wissen, dass sie angegriffene worden sind auch deutlich runter gegangen ist.
00:03:14: Die sind auf sieben und sechzig Prozent von sieben-achtzig Prozent runtergegangen.
00:03:18: Wir erklären uns das, dass die Angriffe immer professioneller werden.
00:03:23: Dass natürlich insbesondere Spionage-Angriffe nicht detektiert werden sollen damit unentdeckt bleiben.
00:03:29: aber die Unternehmen wissen da stimmt irgendwo etwas nicht und damit ist auch die Schadensumme etwas anders zu beziffern denn wir können ja nur das bezifferen was wir genau wissen.
00:03:38: also siebenundsechzig Prozent der Unternehmen die sagen wir sind angegriffen worden und haben auch einen schaden kumuliert das auf auf zweihundertelf Milliarden Euro Schaden für das laufende Jahr.
00:03:48: Zweihundertelf Milliarden schaden für die deutsche Wirtschaft, wir gehen aber davon aus dass die Schadenzume insgesamt höher ist weil diese Dunkelziffer zumindest mal auch einen Schaden hat.
00:03:58: damit haben wir erstmalig ein Schadenskorridor angegeben der von zwarhundertzehn Millionen, zweihundert elf Milliarden sicher bis auf zwarhundertseptzig Milliarden hochgehen kann und damit ungefähr Niveau der Vorjahre liegt.
00:04:11: Das Ganze spiegelt sich im Kern auch in den weiteren Dingen wieder, denn wenn die Angriffe immer professioneller werden müssen die Unternehmen sich auch immer weiter professionalisieren in der Abwehr und wir sehen aber dass die Ausgaben für Cybersicherheit in den Unternehmen etwas stagniert.
00:04:26: Also deswegen muss man die Zahlen richtig legen.
00:04:28: Der Zahl der Schaden für das letzte Jahr ist zweihundertelf Milliarden.
00:04:32: Wir vermuten aber einen Schaden, der auf der Höhe der letzten Jahre liegt von ungefähr zweihundertseptzig Milliarden.
00:04:36: Weitere Details finden Sie auch dazu in der Studie selbst.
00:04:41: Wenn wir diese beiden Sachen sehen dass die staatlichen Akteure und die organisierte Kriminalität überhand nehmen bei den Angriffen zu bemessen unsichere wird, weil einfach das was vermutet wird immer mehr im Dunkeln bleibt.
00:04:53: dann ist natürlich die Kooperation zwischen Staat und Wirtschaft also zwischen den Behörden die dafür relevant sind.
00:04:58: Immer wichtiger!
00:05:00: Und die Unternehmen haben uns gesagt dass sie mittlerweile fünfzig Prozent oder das in hohe Zahlen Hinweise von Behörde haben die zur Aufklärung von Fällen oder zum Hinweis auf Cyberattacken oder Schaden in den Unternehmen führt.
00:05:15: Und es ist eine deutliche Steigerung.
00:05:16: Wir hatten im letzten Jahr nur vierundzwanzig Prozent, in der Zwischenzeit fünfzig Prozent.
00:05:23: Vielleicht ist auch ein bisschen der Ausdruck, dass wir beide heute hier sitzen an den Ausdrucks der Kooperation die in den letzten Jahren immer selbstverständlicher geworden ist?
00:05:30: Ich kann mich noch ein bisschen daran erinnern das in der Vor-Corona Zeit wo die ersten Anbahnungen von Kooperationen zwischen beispielsweise dem Verfassungsschutzunternehmen sich noch ganz komisch angefühlt haben mittlerweile eher normal geworden sind, dass man wirklich versucht zu kooperieren.
00:05:45: Aber man muss auch sagen, dass zwischen in den letzten zehn Jahren sich die ganze Angriffslage das ganze Angriffsszenario die Technologien so weiterentwickelt haben, dass wir einfach die Zeiten gar nicht mehr miteinander vergleichen können.
00:05:55: Die Gleichzeitigkeit, die Geschwindigkeit ist dramatisch hoch und deswegen braucht es auch eine andere Form von Kooperation.
00:06:02: Also das ist glaube ich relativ wichtig zu verstehen, dass Unternehmen und Behörden mehr zusammenarbeiten und dieser Schulterschluss mittlerweile auch wirkt auf die Aufklärung aber auch auf die Hinweise wie's dann läuft.
00:06:15: Die nächste Frage ist, was belastet denn eigentlich die Wirtschaft jetzt am stärksten?
00:06:18: Denn Spionage-Sabotage kann ja auch im physischen Bereich stattfinden.
00:06:23: Wir können aber sagen das von diesem Schaden, den ich vorhin benannt hat mit den zweitelf Milliarden, zu sein aus Cyberangriffen herausfolgt.
00:06:33: Also Cyber Security und Cybersicherheit gewinnt an Bedeutung.
00:06:36: Das war in den letzten Jahren immer geringer.
00:06:38: Auch das ist ein neuer Höchstwert.
00:06:40: Im Vorjahr waren wir bei siebzig Prozent, jetzt bei sechsensechzig Prozent mit Cyberangriften.
00:06:45: Wir haben jetzt eine neue Kategorie eingefügt.
00:06:47: Wir wollten von den Unternehmen wissen, wo sind denn eigentlich die Eingriffe und die Angriffe am erfolgreichsten gewesen?
00:06:54: von den Angreifern oder umgekehrt gefragt, wo machen es die Unternehmen den Anggreifern leicht?
00:06:59: Das muss man ja auch aus der Sicht heraus betrachten.
00:07:02: Wir können eigentlich drei Hauptpunkte nennen.
00:07:04: Der Eine ist dass man einfach noch nicht genügend vorbereitet ist überhaupt Sicherheitsvorfälle zu erkennen Und das ist auch vielleicht ein Ausdruck dieser Unsicherheit, die besteht.
00:07:13: Dass man gar nicht mehr alles zuweisen kann, sondern dass man eine gewisse Dunkelziffer hat.
00:07:17: Der zweite Punkt ist Fehlkonfiguration in der IT, dass man halt leicht Schwachstellen aufspüren kann.
00:07:23: und der dritte Punkt mit fünfundfünfzig Prozent der Nennung ist ein schwaches Identitäts- und Zugriffsmanagement was man heute aus meiner Sicht technologisch relativ gut und leicht lösen kann.
00:07:33: also es gibt da schon wie soll man sagen low hanging fruits wo die Unternehmen ansetzen können, dass sich eben halt auch besser schützt.
00:07:40: Demgegenüber steht aber auch, dass die Ausgaben für Cyber-Sicherheit stagnieren bei ungefähr achtzehn Prozent des sogenannten IT-One Betriebs.
00:07:48: Das hat in den letzten Jahren stetig zugenommen und momentan stagniert es.
00:07:52: Es passt nicht ganz zur Bedrohungslage und zur Professionalisierung der Angreifer – also im Gegenzug müssten die Unternehmen eigentlich mehr investieren um sich zu schützen.
00:08:03: Damit machen wir es auch cyberkriminell ehrlich gesagt ein wenig zu leicht.
00:08:07: Ganz zum Schluss, bevor ich an Herrn Seelen übergebe ein Ausblick auf die KI.
00:08:11: Wir haben in den letzten Wochen ja gesehen dass die KI überall autonome Systeme ganz andere Fähigkeiten gewinnt.
00:08:19: damit ist natürlich das eigenständige ausmutzend von Sicherheitslücken bei Unternehmen viel mehr möglich.
00:08:24: Die Unternehmen verzeichnen auch Beispielsweise bei dem, was den Schaden anrichtet.
00:08:29: Einen Rückgang bei der Ransomware die letztes Jahr noch bei thirty-fünf Prozent gelegen hat, die auch auf twenty fünf Prozent runtergegangen ist aber bei Deep Fakes und bei Robocalls deutliche Steigung hat bis hin zu Verdoppelungen dieser Anzahl durch KI und automatisiert gestützte Angriffe.
00:08:46: Das heißt, die Unternehmen haben im Kern die nächste Herausforderung Vorsicht, die eigene Software auf Schadstellen zu überprüfen.
00:08:53: Dass sogenannte Patchmanagement das Schließen von Sicherheitslücken deutlich zu professionellisieren vor allem zu beschleunigen.
00:08:59: Wenn man früher Jahre gebraucht hat um Lücken zu finden wenn es auch wenige Stunden zu reduzieren ist braucht's ganz andere Prozesse, ganz andere Möglichkeiten und damit müssen die Unternehmen auch selber KI für die eigene Verteiligung einsetzen.
00:09:13: Und mit diesem Punkt lieber Seelen würde ich erst mal an Sie übergeben und freue mich später auf Ihre Fragen.
00:09:21: Hier ist Tyler, hier kommt die Werbung für uns selbst.
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00:09:29: Schauen die Infos wie?
00:09:31: Danke sehr.
00:09:32: Bitte schön!
00:09:33: Ja ganz herzlichen Dank auch von meiner Seite.
00:09:36: ein herzliches Willkommen zu unserer heutigen Präsentation des Wirtschaftsschutzberichts.
00:09:44: Für uns ist dieser Bericht ein ganz wichtiger.
00:09:47: Warum ist es wichtig?
00:09:49: Für uns als Abwehrdienst kommt es entscheidend darauf an, dass wir hier auch einen Abgleich vornehmen.
00:09:55: Das heißt referenzieren ob unsere Erkenntnislage sich entdeckt mit den Erkenntnissen die etwa in dieser Studie gewonnen werden und das ist auch dieses Jahr der Fall.
00:10:09: Es ist nicht beruhigend.
00:10:10: auf der einen Seite zeigt aus unserer Wahrnehmung heraus, aber dass wir da auf dem richtigen Weg sind.
00:10:17: Das heißt also die richtigen Prioritäten setzen und unsere Einschätzungen auch ein Stück weit referenzieren und abgleichen können, ob die Schlussfolgerungen die Richtigen sind.
00:10:26: Deutschland ist konfrontiert mit einer hohen Gefährdung.
00:10:31: Deutschland isst mit einer Hohen Gefärdung auch im Salbarraum konfrontirt.
00:10:36: Das ist allerdings eine Gleichzeitigkeit und Bandbreite, die wir erleben.
00:10:40: Die sich zum einen in Bezug auf die Länder widerspiegelt, die Ralph Wintergerst gerade abgebildet hat.
00:10:49: Die Gleichzeitlichkeit ist aber auch in der Analogie und im digitalen Angriffsvektor zu sehen.
00:10:56: Hier haben wir es nicht mit isolierten Einzelaktionen zu tun, sondern geradezu mit Kampagnen – die ganze Angriffspflächen abbilden und auch betreffen.
00:11:07: Die Zunahme staatlicher Akteure ist ein Punkt, der uns extreme Sorge bereitet.
00:11:13: Sieben-dreißig Prozent das ist eine Zahl die man erst mal wirken lassen muss.
00:11:18: Achtundzwanzig zu siebenund dreißig ist ein Anstieg von fast zehn Prozent.
00:11:22: Das spiegelt auch die Aktivitäten staatliche Akteüre vor denen wir warnen deutlich wieder.
00:11:30: wie gesagt keine isolierten Einzelangriffe, sondern Kampagnen.
00:11:35: Wo es unter anderem darum geht eigene Fähigkeitslücken zu schließen aber die eigene Position in Systemkonflikten auch auszubauen.
00:11:45: das folgt also eine Agenda und dieser Agenda bedroht Deutschland.
00:11:51: dabei bedienen sich staatliche Akteure zunehmend krimineller, cyberkriminelle Gruppierungen aber auch Low Level-Agenten.
00:12:01: Das ist etwas was es uns glaube ich gemeinsam schwer macht hier eine klare Differenzierung zu vollziehen zwischen haben wir jetzt mit einem staatlichen Akteur zu tun?
00:12:11: Ist das ein cyberkriminaler Vorfall?
00:12:14: Wir müssen hier in eine Gesamtbetrachtung kommen, auch gemeinsam mit unserem polizeilichen Partnern so zum Beispiel mit dem Bundeskriminalamt damit hier keine Lücken entstehen.
00:12:25: Die Grenzen zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren werden auch in Zukunft weiter verschwimmen.
00:12:33: Sie werden deutlich schwieriger auch in der Zukunft zu erkennen sein.
00:12:37: Der Einsatz von KI ist angesprochen worden das es geradezu ein Booster hinsichtlich der Bedrohungslage.
00:12:44: Die Cyberangriffe nehmen zu, in Quantität und Qualität.
00:12:50: Und die Erkennbarkeit von Angriffen wird dadurch auch aufwendiger und schwieriger.
00:12:56: Wir haben es mit kontinuierlichen, adaptiven Angriffens zu tun, die eine echte Herausforderung in Zukunft darstellen werden.
00:13:05: Von daher finde ich das schwierig ... wenn die Investitionen gerade in der Erhärtung von Systemen hier stagnieren.
00:13:13: Jetzt sind wir eigentlich an einem Zeitpunkt, wo man sich auf neue Technologien einstellen muss, um Resilienz für die einzelnen Unternehmen herzustellen und das ist ein Punkt, an dem wir auf jeden Fall arbeiten müssen.
00:13:27: Das gilt im Übrigen auch für die gesamte Bandbreite von Aktivitäten, von Informationsmanipulation über Social Engineering bis zu komplexen Sabotage-Operation mit denen wir auch in Deutschland konfrontiert sind.
00:13:44: Wir bauen hierbei unsere Fähigkeiten spürbar aus, das ist ein wichtiger Baustein der hier auch ein Stück weit mit Leben gefüllt wird, nämlich Vernetzung.
00:13:54: Es reicht nicht wenn Behörden behörtlich arbeiten und reaktiv dann mitteilen sie haben ein Problem.
00:14:00: es gab einen Cyberangriff.
00:14:01: wir müssen der Prävention stärker werden.
00:14:04: Ein wesentlicher Baustein im Bereich der Hybriden Bedrohung ist jetzt kürzlich initiiert worden.
00:14:10: das gemeinsame Abwehrzentrum Hybrid hat seinen Dienst begonnen.
00:14:17: Ein wesentlicher Baustein in diesem Zusammenhang ist die AG Wirtschaft, in der wir hand-in-hand auf Augenhöhe mit der Wirtschaft, im Bereich der Hybridenbedrohung umgehen wollen und werden.
00:14:31: Die Warnmeldungen spielen hier eine ganz zentrale Rolle.
00:14:35: Eine operative Abwehrmaßnahme ist nur möglich wenn wir schnell und konkret genug sind.
00:14:42: Wir haben zahlreiche Beispiele auch mit internationalen Partnern, wo wir Warnmeldungen entsprechend absetzen.
00:14:49: ich bin sehr froh dass das mittlerweile auch wahrgenommen wird.
00:14:55: war die Zahl, die gerade genannt wurde.
00:14:57: Wir haben hier eine wirklich erfreuliche Steigerungsrate gegenüber zwanzig sechsundzwanzig von sechsundzwarzig Prozent von Unternehmen, die sagen wir haben mit Behörden zusammengearbeitet im Zusammenhang mit Zeiba-Angriffen.
00:15:11: kann das zu Frieden stellen?
00:15:13: Nein!
00:15:13: Das ist ein kontinuierlicher Prozess wo wir auch nach weiter besser werden müssen.
00:15:18: Das ist auch Teil unserer Weiterentwicklungsstrategie beim BFV diesem präventiven Ansatz weiter auszubauen, um hier unserem Auftrag als Abwehrdienstdetektion und Disruptionsprävention auch gerecht zu werden.
00:15:34: Härtung der Wirtschaft das ist vielleicht der letzte Schritt wird nicht funktionieren, wenn wir nur Reporting betreiben.
00:15:41: Sondern diese Vernetzung müssen wir auf verschiedensten Ebenen durchführen.
00:15:46: Wir müssen an die Multiplikatoren heran, die genau dieses Wissen und die Awareness weiter tragen.
00:15:53: Und wir müssen die Vorstandsebene noch besser erreichen.
00:15:56: Das ist glaube ich ein Punkt den wir auch bei mittelständischen Unternehmen noch weiter ausbauen werden, das ist Leadership Decision hier eine absolute Priorität zu setzen.
00:16:07: Die existenzielle Bedrohung ist in der Studie zwar etwas geringer eingeschätzt worden dem würde ich nicht folgen.
00:16:15: es ist existenziell womit die Unternehmen konfrontiert sind und da müssen wir die Erwärmnis auch in den Vorstandsetagen noch weiter schärfen.
00:16:24: Und mit diesem Punkt würde ich gerne schließen.
00:16:27: Danke für ihre Aufmerksamkeit Und wir zwei stehen Ihnen natürlich für Fragen zur Verfügung.
00:16:33: Dann herzlichen Dank für die Eingangsstatements!
00:16:36: Wir kommen zu Fragen, die erste hat Frau Kornmeier.
00:16:40: Vielen Dank.
00:16:41: Eine Frage an Herrn Wintergerst können Sie uns ein bisschen genauer sagen was für Unternehmen das sind?
00:16:45: Die konkret von diesen ausländischen Nachrichtendienstlichen Angriffen betroffen sind also aus welchen Branchen?
00:16:51: was für Großes eher große oder kleine Unternehmen und was wird?
00:16:58: Was ist es für einen Schaden, der dort bei den... Ich meine jetzt nicht die Summe.
00:17:02: Sondern wirklich physisch was da passiert dann?
00:17:06: und eine Nachfrage an Herrn Seelen noch?
00:17:08: Sie hatten gerade eben das GATS-Hybrid und die AG Wirtschaft angesprochen.
00:17:11: können sie uns da sagen gab es da schon konkrete Abwehrmaßnahmen?
00:17:15: in diesem Rahmen getroffen haben?
00:17:16: viel wenig.
00:17:17: was können wir uns dafür einblicken?
00:17:21: Vielleicht zur Repräsentativität der Studie, also wir haben die ganze deutsche Wirtschaft befragt.
00:17:25: Wir haben nicht einzelne Branchen befragt und wir haben auch darauf verzichtet weil es sonst zu kleine Untergruppen geben würde.
00:17:31: Deswegen gilt das für die deutsche Wirtschaft im Gesamten!
00:17:34: Wir haben kleine und große Unternehmen befragt.
00:17:36: Die Unternehmen mussten mindestens zehn Mitarbeiter haben, sodass wir wirklich die deutschen Wirtschaft abgebildet haben.
00:17:43: Wodurch kann ein Schaden entstehen, weil er in der Wirtschaft beispielsweise wenn ransomware eingeschleust wird und erfolgreich Festplatten verschlüsselt werden dadurch Produktionsabläufe nicht mehr sind.
00:17:54: Da steht natürlich ein rein faktischer Schaden durch Produktionsausfall, durch Umsatzausfall.
00:18:00: es kann durch Datenklau beispielsweise wichtige Informationen an andere gehen über Preise, über sonstige Dinge die im Unternehmen sind.
00:18:09: Das ist halt der Zielpunkt der Spionagekundenlisten, Materialisten, Engineering-Datenbanken sozusagen zu nehmen und daraus leiten die Unternehmen den Schaden ab, denen wir dann entsprechend unserer Methodik repräsentativ aufbereiten.
00:18:24: Also so muss man zum Beispiel in der Studie es relativ detailliert dargestellt.
00:18:27: aber wie gesagt sie gilt breitbandig für die deutsche Wirtschaft und ist nicht nach einzelnen Branchen unterteilt.
00:18:35: Die Art des Schadens ist dann auch nicht anders bei den Angriffen durch Nachrichtendienste als sonstige?
00:18:41: Die haben ja oft die gleiche Zielsetzung.
00:18:43: Entweder ist es Spionage, das ist oft das was die Spionages oder Sabotages sind natürlich zwei Hauptaktöne also Sabotagen.
00:18:49: sie wollen den Betriebsablauf stören dass man nicht mehr produzieren kann.
00:18:53: Oder Spionaje ist insbesondere in Entwicklungsbereichen früher Erkenntnisse über neue Produkte Produktentwicklungen quasi zu entwenden ohne dass der eigentliche das Unternehmen merkt.
00:19:04: Das sind eigentlich die zwei Hauptpunkte.
00:19:06: Und die Spionage möchte man möglichst lange unentdeckt lassen, weil dann kann man nämlich ganz lange Daten abziehen.
00:19:10: und die Sabotage zieht immer auf den mittelbaren Effekt dass man sofort Produktionsauswand hat.
00:19:15: Beide kann man in gleichem Maße sehen.
00:19:24: Abwehrzentrum Hybrid ist gerade angesprochen worden, die AG Wirtschaft.
00:19:27: Wir haben recht frisch eine Warnmeldung abgesetzt hinsichtlich potentieller Sabotage- und Störaktionen, die Rüstungsindustrie insbesondere betreffen und Logistik unternehmen.
00:19:43: Sie kennen ja die Ermittlungsverfahren, die anhängig waren und teilweise auch zu Verurteilungen geführt haben.
00:19:50: wir analysieren fortlaufend europaweit entsprechende Ereignisse, aber auch gerichtliche Entscheidungen.
00:19:57: Und auf der Basis sind wir uns veranderst hier relativ punktgenau eine Warnmeldung abzusetzen hinsichtlich potenzieller Sabotageaktionen.
00:20:06: das ist etwas was AG Wirtschaft Aber nur ein Teil der Idee AG Wirtschaft abbildet.
00:20:14: Die Idee ist eine andere, nämlich auf Augenhöhe eine Kooperationsplattform zu haben wo wir einen Austausch haben weil ich glaube wir haben viele deutsche Unternehmen die mittlerweile eine sehr gute Erwärmnis haben wovon wir auch lernen können wie sie sich beispielsweise konkret schützen.
00:20:31: das ist die Idee hinter der AG Wirtschaft.
00:20:35: Ja vielleicht ein Nachrichtenagentur DTS, Herr Seelen.
00:20:43: Sie haben die weiter zunehmende Rolle von KI bei Cyberangriffen angesprochen.
00:20:48: Können sie Beispiel nennen inwiefern die Angriffe in Qualität zu nehmen?
00:20:53: Ja sehr gerne!
00:20:54: Wir haben China es gerade genannt worden.
00:20:57: wir haben einen Vorfall genauer betrachtet der beispielsweise vollständig KI generiert durchgeführt wurde.
00:21:07: das heißt also die Gesamtkampagne war KI generiert, das ist schon mal bemerkenswert.
00:21:12: Das ist nicht nur auf KÖCHINA beschränkt sondern mittlerweile sind diese Fähigkeiten so frei verfügbar dass wir damit in Zukunft rechnen müssen.
00:21:21: ich sehe Entwicklungen im Bereich Social Engineering.
00:21:25: wenn sie beispielsweise Fishing Angriffe sich anschauen die waren in der Qualität jetzt ganz so großartig, wenn Sie in die Anfänge zurückgehen.
00:21:35: Viel Rechtschreibfehler nicht angepasst an die Angriffszielfläche.
00:21:39: Das ändert sich gerade gewaltig durch KI-Einsatz.
00:21:43: Es ist sehr punktgenau, es sind Tailored Operations und sie weisen weniger Fehler auf.
00:21:51: Das sind die Dinge, die wir grade konkret beobachten.
00:21:54: Meine Befürchtung, da stehen wir am Anfang einer Entwicklung.
00:21:59: Ich könnte das ergänzen, Herr Seelen.
00:22:01: Und zwar ich habe hier nochmal die Seite rausgesucht mit den KI-gestützten Angriffen und zwar sind wir gerade an so einem Übergangspunkt.
00:22:07: im letzten Jahr war ransomware der eindeutige Spitzenreiter ist es immer noch von der Höhe her also in dem letzten Jahr waren vierunddreißig Prozent der Angriffe ransomware dieses Jahr nur noch fünfzwanzig Prozent.
00:22:17: dafür haben sich die Deepfakes von vier auf acht Prozent der Nennung erhöht sozusagen verdoppelt.
00:22:23: Und das Gleiche bei den Robocalls, die haben sich für Vier- und Halbfacht von drei auf vierzehn Prozent Ernennung.
00:22:29: Das heißt, die Unternehmen bereiten sich im Kern besser vor auf das was früher war Ransomware.
00:22:34: Und gleichzeitig stehen sie vor der Herausforderung genau das, was Sie sagen.
00:22:37: Stehen sie vor einer Herausforderung jetzt mit den neuen Angriffsvektoren dann umzugehen, wie KI gestützt sind?
00:22:42: Und da glaube ich ebenfalls wir sind da erst am Anfang.
00:22:45: Ja es ist gerade so eine Transitionsphase.
00:22:48: Dann noch die Frage an Herrn Wintergeherz.
00:22:50: Es gab ja zuletzt Vorfälle, bei denen KI-Modelle eigenständig Angriffe auf Unternehmen durchgeführt haben.
00:22:56: Wie bereitet sich die Wirtschaft auf diese Entwicklung vor?
00:22:59: Ja auch da ist die Wirtschaft in der Transitionsphase.
00:23:02: also ich glaube die Phase, die momentan herrscht, ist dass die Unternehmen immer noch in der Anwendungserprobung von KI sind, in der weiteren Professionalisierung.
00:23:11: Der Schutz durch KI gegen KI, der es gerade erst tatsächlich am Anfang denn wenn man die eigene Software komplett durch Forsten muss auf Schwachstellen, um sie dann schnell zu schließen ist die erste Aufgabe.
00:23:24: Und die zweite Aufgabe ist dann sich wirksam zu schützen gegen KI-geschlitzte Angriffe und auch da sind wir in der Übergangsphase wo wir uns langsam beginnen zu professionalisieren.
00:23:34: was wirklich beeindruckend momentan ist, ist die Geschwindigkeit Die Geschwindigkeit mit der sich die Wirtschaft umstellen muss und mit der Sie sich auch die Sicherheitsabteilung neu orientieren müssen Und das braucht wiederum andere Angebote auch im deutschen Markt.
00:23:50: Also es braucht Unternehmen oder Institute, die sicherstellen dass die Unternehmen auch zuverlässig ihre Software prüfen können.
00:23:57: Das können nicht alle selber.
00:23:58: Es können vielleicht die großen Unternehmen aber nicht der Mittelstand.
00:24:01: Ja also da haben wir so eine nächste Herausforderungswelle vor uns, die auch gerade am Anfang steht.
00:24:06: Herr Bebenhut Eine Frage an Herrn Wintergerst zum Thema Attribuierung.
00:24:10: Mich interessiert, was Sie sagen können zur genauen Methodik und Metrik mit der die Unternehmen über diese gesprochen haben feststellen konnten, woher Angriffe kamen?
00:24:20: Ja, also die kann ich Ihnen natürlich nicht genau sagen weil das bei dem Unternehmen ganz genau abfragen.
00:24:24: aber wir haben eine Kategorisierung vorgenommen.
00:24:27: Ich sehe hier die Information von Behörden nennen fünfzig Prozent der Unternehmen dass sie Hinweise bekommen haben.
00:24:33: Die Hinweise können vom Bundesamt für Verfassungsschutz kommen.
00:24:36: Sie können auch vom BSI kommen über neue Schwachstellen in großer Software.
00:24:40: Also das sind Hinweise die die Unternehmen aufnehmen in ihren Sicherheitsabteilungen und dann in den Unternehmen reinbringen.
00:24:46: Gleichzeitig haben mehr und mehr Unternehmen eigene Forensik-Abteilung aufgebaut, wo sie dann mehr Intelligenz reinbringen über interne Untersuchungen, Analyse von Logdaten, teilweise auch externe Forensikeinsätze oder Überbratungsunternehmen wieder unterstützen.
00:25:00: Also gibt es eine ganze Liste an Themen, wo die Unternehmen weiter professionalisieren wie Sie auch Attributionen zumindest weitgehend sicherstellen können.
00:25:08: Dann noch eine Frage zu dem Aspekt, den Sie nannten.
00:25:11: Wie machen es Unternehmen zu leicht?
00:25:14: Nicht jedes Unternehmen entwickelt ja eigene Software sondern da kauft man ein.
00:25:19: Wie stehen sie denn zum Punkt Softverhaftung wenn man da einkauft und dann entsteht ein IT-Sicherheitsvorfall wer haftet oder wer sollte in Zukunft haften?
00:25:30: Da machen so jetzt ein breites Feld auf.
00:25:32: das weiß ich gar nicht, wie ich das in der Breite jetzt beantworten sollte.
00:25:36: Also die Software als solche... Ich glaube, die erste Herausforderung für den Öffnernehmen ist dass sie ihren heutigen aktuellen Software-Stack einmal überhaupt untersuchen auf Schwachstellen.
00:25:45: Alleine das ist ja schon eine Herausforderung.
00:25:47: Einmal brauchen Sie Zugang zu den modernsten KI Systeme.
00:25:50: also diejenigen, die autonome Angriffe gemacht haben müssen ja zunächst mal.
00:25:54: diese Modelle muss man haben um die eigene Software zu überprüfen.
00:25:57: dann muss man diese Software haben die einmal den USA entspringt.
00:26:00: aber wir dürfen China nicht vergessen.
00:26:03: Und allein das, bevor wir an irgendwelche Haftungsfragen kommen ist die erste große Hürde das überhaupt mal zu erkennen.
00:26:10: Ich leite ja selber ein Unternehmen und das ist die Fragestellung, die uns gerade am meisten beschäftigt.
00:26:15: Wie kommen wir an die Modelle, die heute aktuell sind?
00:26:18: Die Autonomen handeln können und wie schützen wir uns vor dem?
00:26:21: Das kommt vor allen anderen Haftuns Fragen!
00:26:24: Wenn ich das kurz ergänzen darf, es gibt auch da keine einzelne Antwort drauf.
00:26:29: Das ist auch so ein Faktor.
00:26:30: also wenn wir schon mal anfangen würden die bestehende Software vernünftig zu patchen und abzudaten wäre schon sehr viel gewonnen zum einen und die Integrität der bestehenden Systeme zu gewährleisten.
00:26:44: Da glaube ich ist noch Aufbauarbeit Und wir kommen dazu.
00:26:50: schnelle Antworten, die zu einfach sind.
00:26:52: Beispiel ... dann benutzen wir halt Open Source.
00:26:55: Ist genug getestet und wunderbar, das ist auch nicht die Lösung.
00:26:59: Auch da gibt es Angriffsvektoren, die nicht so unterschätzen sind, die teilweise auch geradezu provoziert werden.
00:27:07: Und da müssen wir wirklich aufpassen jetzt nicht monothematisch vorzugehen sondern wirklich einen Multilayer-Ansatz zu haben und verschiedene Schutzmaßnahmen übereinanderzulegen für die Unternehmen, sodass wir hier eine Härtung durch die verschiedenen Vektoren ähnlich wie bei den multiplen Angriffsvektoren aufbauen.
00:27:27: Vielen Dank, meine Frage richtet sich an Herrn Seelen.
00:27:31: wenn wir hybride Bedrohungen angucken jenseits der reinen Bedrohung für die Wirtschaft, dann ist ein wesentliches Ziel staatlicher Aktuell ja nicht nur im konkreten physischen Schaden anzurichten sondern auch eine destabilisierende zersetzende Wirkung in die Breite hinein zu haben und die ganze Gesellschaft zu verunsichern.
00:27:50: Da würde mich mal interessieren.
00:27:51: können Sie Einordnen, inwiefern das bei speziell Angriffen auf Unternehmen auch eine Rolle spielt.
00:27:58: Also geht es da primär darum, sensibles Wissen aus dem Unternehmen abzuziehen mit Spionage?
00:28:03: Oder geht's auch darum dieses Ziel der gesellschaftlichen Destabilisierung und der Zersetzung einer Demokratie über diesen Weg weiter zu verstärken?
00:28:13: Ja sehr gerne!
00:28:15: Ich sprach ja bewusst von einem Systemkonflikt.
00:28:18: Das ist halt gerade nicht nur das Thema ... dass ein Unternehmen betroffen sein soll, sondern die Zielrichtung ist eine eindeutige Schwächung von Unterstützung beispielsweise der Ukraine.
00:28:31: Gleichzeitig tiefgreifende Verunsicherung von Unternehmen in bestimmten Themenbereichen überhaupt tätig zu werden, beispielsweise Rüstungsindustrie, beispielsweise Forschung im Bereich Drohntechnologie, gleichzeitig Verunsicherungen der Gesellschaft hinzu.
00:28:50: ihr Habt der Staat kann keine Sicherheit mehr gewährleisten.
00:28:54: Das ist ein Narrativ, mit dem sehr stark gearbeitet wird.
00:28:57: Dysfunktionalität des Staates, Dysfunctionalität des Westens und das sind alles Faktoren die gleichzeitig wirken.
00:29:07: Und daher glaube ich es total wichtig dass wir jetzt nicht nur auf einen Zyberangriff gegenüber einem Unternehmen schauen sondern das fügt sich ein in eine Informationsmanipulationskampagne.
00:29:22: Gleichzeitig gibt es Kommunikationsstrategien gegnerischer Dienste, gleichzeitig findet Sabotage statt und das führt zu einer tiefgreifenden Verunsicherung.
00:29:31: Es sei denn wir geben darauf Antworten.
00:29:34: Wir beschreiben das sehr deutlich und sagen sind da nicht wehr-und hilflos.
00:29:39: Ich werde das Thema Gatshybrid nur das letzte Mal ansprechen.
00:29:44: Aber das ist beispielsweise eine von diesen Antworten, aber nicht die einzige.
00:29:50: Nachfrage dazu?
00:29:52: Jetzt sind die deutschen Sicherheitsbehörden-Nachrichtendienste stand jetzt in ihren operativen Befugnissen und Möglichkeiten noch stark eingeschränkt.
00:30:01: Das soll sich mit diesem großen Gesetzpaket, auch das BFV betrifft ja ändern welche ... Möglichkeiten der Prävention und auch des operativen Eingriffs.
00:30:12: erhoffen Sie sich denn durch dieses neue Gesetzpaket, das wenn es gut geht zu Anfang nächsten Jahres in Kraft treten soll.
00:30:21: Ich erhoffe mir davon dass wir viel besser nicht nur Situationen beschreiben soll heißen sammeln und auswerten und beschreiben dass ein Schaden eingetreten ist sondern vor die Welle kommen und dass wir nicht in einer Diffusion von Zuständigkeiten verharren, sondern derjenige, der an dem Sachverhalt dran ist auch reagieren kann.
00:30:49: Das ist etwas was genau diese Nachrichtendienstnovelle überabsichtigt.
00:30:54: Es bedeutet auch nicht das wir hier grundsätzliche Dinge infrage stellen.
00:31:00: soll heißen.
00:31:01: Es geht nicht darum jetzt, dass Strafverfolgung irrelevant wird.
00:31:04: im Gegenteil das ist total wichtig.
00:31:06: es geht nicht Darum, dass polizeiliche Maßnahmen durch uns durchgeführt werden oder nachrichtendienstliche durch die Polizei.
00:31:14: Es geht aber um eine sehr gute und effektive Verschränkung damit wir dem staatlichen Schutzauftrag tatsächlich auch gerecht werden.
00:31:21: Das verspreche ich mir von dieser Novelle, die hoffentlich dann Anfang nächsten Jahres zur Wirkung kommt.
00:31:29: Herr Wiegold?
00:31:30: Ja danke.
00:31:31: zum einen wüsste ich gern.
00:31:33: Sie haben gesagt die Wirtschaft insgesamt haben sie befragt.
00:31:36: können Sie das nach Kritis aufschlüsseln oder ist diese Unterteilung nicht vorgenommen?
00:31:42: und dann haben Sie erwähnt BSI Schwachstellenmeldungen usw.
00:31:47: Nun gibt es ja die Befürchtung dass ich formuliere es mal sehr leihenhaft Durch Verschiebungen bei der Aufgabe des BSI schwachstellen zwar Herrn Seelen gesagt werden, aber ihnen nicht.
00:32:00: Also dass die Dienste oder staatliche Behörden für ihre Zwecke Schwachstellen-Information zurückhalten?
00:32:08: Ist das eine Befürchtung, die valide ist?
00:32:11: Also ich kann den zweiten Punkt nicht kommentieren, weil ich einen schlichtweg nicht weiß ob das so ist oder auch nicht.
00:32:16: Aber ich hätte im Moment keine Befürchtung, weil es nämlich standardisierte und regelmäßige Reports an Unternehmen gibt und die Unternehmensverteiler, die brauchbar sind.
00:32:25: Da haben wir mit dem BSI sehr stark daran gearbeitet, dass Unternehmen die nutzen können.
00:32:31: Gut.
00:32:31: Und die erste Frage?
00:32:33: Soll ich die anderen beantworten?
00:32:35: Gerne.
00:32:35: Mach' ich gerne!
00:32:37: Erstens... Ich glaube, es ist total wichtig, Funktions- und handlungsfähig ist.
00:32:44: Es wird keine Cyber Sicherheit in diesem Sinne geben, und wir sitzen nicht ohne Grund gemeinsam hier weil Cyber Sicherheit Teil unseres Auftrags ist und das kann BSI als die Cyber Sicherheitsagentur bewerkstelligen und sicherstellen aus staatlicher Sicht.
00:33:02: Das wird nicht funktionieren wenn unsere eigenen Informationen zurückhalten oder bestimmte Cyber-Sicherheitselemente dann eher zurückgestellt werden.
00:33:14: Darum geht es auch nicht, wir haben einen Dreiklang den habe ich gerade genannt aus Detektion.
00:33:20: das muss funktionieren da haben wir alle unseren einzelnen Auftrag und dass muss auch untereinander kommuniziert werden.
00:33:27: Disruption zweites Element.
00:33:29: Das habe ich gerade im Bezug auf die Gesetzesnovelle angesprochen.
00:33:32: Aber der dritte Punkt, der gilt für jede Operation ist die Prävention.
00:33:36: Prävenzion kann nicht funktionieren wenn wir bewusst und über langen Zeitraum hinweg bestimmte Lücken offenhalten in der Hoffnung dass wir da operative Maßnahmen drauf setzen können.
00:33:47: so funktioniert das auch nicht und daher glaube ich gibt es ganz ganz viel Aufklärungsarbeit noch zu leisten.
00:33:55: Diese systematische Ausnutzung von Schwachstellen und das enthalten wir dem BSI vor, dass es nicht die operative Herangehensweise, die hier wirklich erfolgsversprechend wäre.
00:34:08: Weil wir dann einen größeren Schaden generieren als den kleineren Schaden zu verhindern oder ein Aufklärungsinteresse nachzukommen.
00:34:17: Der Auftrag ist ein eindeutiger und das ist Schutz der Wirtschaft oder Schutz der Gesellschaft.
00:34:22: Das wird nicht gelingen, wenn wir im Entweck vorne so tun als hätten wir die Hauseingangstür gesichert und hinten dann ganz bewusst die Terrassentür offen lassen.
00:34:32: Das ist nicht der Ansatz.
00:34:34: Und haben Sie bitte Verständnis dass wir das auch operativ dann nicht ganz so genau ausdeuten oder aussprechen können.
00:34:42: aber da geht es um konkrete fokussierte Maßnahmen die gerade diese Breite Wir kennen.
00:34:50: jetzt trotzdem die erste Frage zu dem Thema Critis.
00:34:54: Also wir haben unterschieden zwischen Critis und Nicht-Critis insbesondere in der Fragestellung, ob sich die Anzahl der Cyberangriffe auf das Unternehmen, ob sie zugenommen haben?
00:35:04: Und es ist ungefähr große Mode.
00:35:05: das Gleiche da ist keine große Differenzierung.
00:35:08: also im Critis Sektor haben sechsten zwanzig Prozent der Unternehmen gesagt Die Anzahl des Cyberangriffes hat zugenomen im Nicht-Kritissektor neunundzwanzig haben nicht oder das unverändert, haben drein-dreiß Prozent euch in beiden Sektoren gesagt.
00:35:22: Also es hält sich ungefähr die Waage und es lässt sich vielleicht auch ein bisschen zurückführen auf die Angreifergruppen denn wir haben mit zweiundsechzig Prozent nach wie vor die organisierte Kriminalität, die natürlich auch auf Nichtkritissektoren gehen.
00:35:37: Dann Herr Steiner.
00:35:40: Nee, dieses genau vielen Dank!
00:35:43: Ich habe eigentlich zwei Aspekte zu denen ich ganz gerne nachfragen wollte.
00:35:48: Herr Wintergerst, Sie haben das Thema digitale Souveränität in dieser Studie jetzt ich sage mal nur am Rande gestreif.
00:35:55: Trotzdem betrifft es natürlich die ganzen IT-Sicherheitsinstallationen auch ganz enorm, wenn ich das richtig verstanden habe ist es so dass die Unternehmen da noch einen gewissen Nachholbedarf sehen dass auch deutsche Lösungen für den IT-Sicherheitsbereich überhaupt verfügbar sind.
00:36:11: Womit erklären Sie sich das?
00:36:12: und dann Herrn Seelen, im Umkehrschluss die Frage?
00:36:15: Wir sehen hier eine Menge Software, die heutzutage aus den Angreifahndationen durchaus auch stammt, insbesondere aus China, die eingesetzt wird in kritischen Infrastrukturen.
00:36:27: Wie sehen Sie denn dort aktuell?
00:36:29: Die Lage?
00:36:29: gibt es aus Ihrer Sicht einen Handlungsbedarf über die gesetzlichen Rahmenbedingungen hinaus, die in den letzten Jahren geschaffen wurden.
00:36:38: Ich beginne mal mit dem ersten Teil, also das ist in der Tat so.
00:36:40: Das Ermitteln war ja auch in anderen Studien zur digitalen Souveränität wie deutsche Unternehmen, die einen Blickwinkel auf die Angebote aus der Welt kommen für den Bereich IT wahrnehmen.
00:36:51: Sie hätten alle gerne deutsche Lösungen für Cloudinfrastruktur, für Cloud Services, für Software und für Office-Anwendung.
00:36:58: Es mangelt aber durchaus einem Angebot dafür.
00:37:01: Also viele würden gerne deutsch hergestellte Software oder deutsche Anbieter nehmen.
00:37:06: Wenn es dann aber darin kommt, dass es vielleicht eine Alternative gibt die aber vielleicht etwas minder wert ist und vielleicht auch mehr kostet.
00:37:13: Dann geht man doch wieder zu dem der es dann halt im Angebot hat.
00:37:17: also da ist noch ein größer Diskrepanz und gleichzeitig fehlt das natürlich auch an Angebote heute.
00:37:22: Also wenn man sie gerade in Bereich der Cloud Infrastrukturen beherrschen die Hyperscaler den deutschen Cloudmarkt mit achtundneunzig neunzehn Prozent des Volumens das abgebildet wird Und da können wir noch hoffen, dass diejenigen, die sich anschicken dort Angebote zu machen auch erfolgreich sind damit wir zumindest ein paar Gegenangebote haben.
00:37:42: Das klafft noch an wenig auseinander.
00:37:46: Ich würde das Software-Angebot nicht auf einzelne Länder beschränken.
00:37:50: ich glaube wir müssen in jedem Fall erstmal zugrunde legen also bisschen in Richtung Zero Trust gehen was Das implementieren von bewussten Schwachstellen oder das Vorhandensein von Schwachställen, die unbewusst vorhanden sind.
00:38:09: Angeht.
00:38:09: wir müssen immer unterstellen und die Fragestellen sind dort Backdoors vorhandenen.
00:38:17: Ein wesentlicher Faktor wenn man diese zwei Aspekte aber nicht nachweisen kann über KI generierte Analyse haben wir ja gesprochen ist In welcher Abhängigkeit begebe ich mich einfach?
00:38:29: Ich werde mal, das ist jetzt typisch für die Vorstellung der Bitcoin-Studie.
00:38:34: Aber ich mache es mal ganz untechnisch.
00:38:36: Wer garantiert mir, dass der Stecker nicht schlicht und einfach gezogen wird?
00:38:40: Das heißt also, dass ein Support eingestellt wird oder durch eine Supportaktivität... die Software nicht mehr funktioniert oder nur noch eingeschränkt funktioniert.
00:38:50: Die drei Fragen muss sich mir stellen, unabhängig davon aus welchem Land diese entsprechende Software kommt?
00:38:56: Das würde ich nicht limitieren auf
00:38:58: China.".
00:38:59: Ja das heißt nachher dazu Sie würden es genauso auf deutsche Unternehmen anwenden wollen.
00:39:06: dann würde ich wissen was Herr Wintergerst dazu denkt und auch ein Problem sieht ein potenzielles Ja, ich glaube wir müssen einfach sehen wo wir heute stehen.
00:39:15: Die Lage hat sich ja geändert.
00:39:16: von einer Sammerwelt die technologie offen war und die Sammer gegenseitigen Export erlaubt hat gibt es immer mehr Sicherheitsvorkehrungen und die müssen wir auch in Deutschland machen.
00:39:27: Wir müssen auch deutsche Unternehmen vornehmen.
00:39:30: wie gesagt ich meine ich leite hier auch ein Unternehmen.
00:39:32: natürlich machen wir uns Gedanken wie Alternativen aussehen was wir alternativ einsetzen können und viele Unternehmen tun das auch.
00:39:38: Momentan klafft da noch eine Lücke mit der Realität, weil die Angebote, die aus anderen Ländern kommen schlichtweg auch sehr gut sind.
00:39:45: Aber relativ klar meine persönliche Meinung als Bitkom-Präsident ist ganz klar wir brauchen alternative Angebote hierherkommen damit wir uns auch unabhängiger machen und besser schützen können.
00:39:57: Weil wir müssen ja die Technologie am Ende im Detail verstehen.
00:40:02: Software mache ich Lösungen und deren Sicherheit und Resilienz zu meinem Markenkern.
00:40:07: Und zu einem Verkaufsargument oder nicht?
00:40:10: Da sehe ich schon Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Ländern, das kann man schon sagen.
00:40:16: in Deutschland glaube ich schon dass wenn ich diese Fragen kritisch stelle an Anbieter ja auch Antworten bekomme.
00:40:30: Ich habe zunächst eine Lernfrage an Herrn Dr.
00:40:32: Wintergerr, Sie haben ja eingangs die Bandbreite beschrieben was Schäden betrifft.
00:40:37: wenn ein Unternehmen Verlust von Daten feststellt ist die Sache klar Wenn Systeme verschlüsselt werden, Erpressungsgelder verlangt werden und so weiter.
00:40:45: genauso Und sie haben aber auch davon gesprochen viele Unternehmen wollen sich gar nicht so sicher sein.
00:40:50: sind sie denn nun angegriffen worden?
00:40:51: sind sie Opfer geworden?
00:40:52: da wüsste ich einfach so aus der Leinenperspektive wie ich mir das vorstellen soll.
00:40:57: Und an Hans-Seelen die Frage, Sie sind ja genauso international unterwegs wie die Wirtschaft.
00:41:02: Konkrete auf die Warnmeldungen bezogen?
00:41:05: Inwiefern gibt es da vielleicht eine institutionalisierte Kooperation auch mit befreundeten Diensten oder anders gefragt Wie oft profitieren sie davon dass sie der deutschen Wirtschaft Hinweise geben können?
00:41:19: nehmt euch in acht da läuft gerade was Er.
00:41:23: vielleicht erzähle ich in eigentlich eine persönliche Erfahrung aus dem Thema, wie man sich nicht so ganz sicher sein kann.
00:41:29: Vor fünfzehn oder zwanzig Jahren als das Geschäft mit China noch relativ normal war hat man dort auch Produkte hingebracht.
00:41:36: und wenn man dann plötzlich in einer Produktionshalle geführt wird und man sieht zu am hinteren Ende irgendwas rumstehen was so ähnlich aussieht wie das Produkt aber nicht ganz konkret nicht ganz genau Man geht dann hin und fragt, was das ist.
00:41:47: Dann wird man ganz schnell weggeführt.
00:41:49: Da weiß man, dass man ausspioniert worden ist und jemand anders das Ding nachgebaut hat.
00:41:54: Das ist vielen deutschen Unternehmen so gegangen, dass sie plötzlich Produkte die hier entwickelt und hergestellt worden sind in Kopie sich dort befunden haben.
00:42:02: Der konkrete Fall China ist mittlerweile ein Stück weiter, man macht dort eigene Produkte die mittlerweile relativ gut sind.
00:42:09: Aber das ist ein Beispiel, wo man sich nicht ganz klar ist – ist das was ich da mache jetzt wirklich noch geschützt oder hat jemand anders schon das Wissen?
00:42:16: Das ist insbesondere bei Patenten und bei Patentsanmeldungen so weil heute beispielsweise über die KI so früh Artikel oder Konferenzen oder sowas ausgenutzt werden in der Auswertung dass man ganz früh Wissen generiert und dann ist das Wissens weg.
00:42:33: wenn das Wißen dann bei jemand anderes ist er schneller entwickelt.
00:42:36: Das sieht man dann ein bisschen später.
00:42:38: Deswegen wissen viele Unternehmen nicht und die Unsicherheit wird höher, das hat diese Studie auch gezeigt.
00:42:44: also wenn man konkret angegriffen wird es kann man nachvollziehen wenn die Produktion ausfällt.
00:42:47: bei bestimmten anderen Punkten ist man sich unsicher und kann es nicht ganz nachweisen hat aber auch gar keine rechtliche Möglichkeit irgendetwas zu tun weil der Unsicherheitsraum noch da ist.
00:42:56: ja und deswegen gilt immer noch dieser Spruch Es gibt eigentlich nur noch zwei Arten von Unternehmen die gehackt worden sind und die dies noch nicht wissen Frau Klassmann.
00:43:09: Würde die Frage noch gerne beantworten, national glaube ich ist es essentiell dass wir auf einem hohen Niveau unter den Sicherheitsbehörden eine Kooperation weiterentwickeln.
00:43:26: Das passiert mit dem Bundesnachrichtendienst, BRV und Bundesnachtrichtendienstarbeiten sehr eng zusammen in diesem Themenkomplex.
00:43:33: BKA und BRV arbeiten sehr eng gemeinsam im Themenkompleks.
00:43:38: Ich hatte gerade erwähnt Cybercrime staatliche Akteure – das kann man nicht so gut auseinanderhalten!
00:43:43: Das macht es essentiell.
00:43:45: Mit BSI ist die Zusammenarbeit eine sehr enge.
00:43:48: Die nationale Vernetzung ist der einen Punkt, international ist es genauso.
00:43:53: International ist es deshalb wichtig weil sie die Selektoren, Indicators of Compromise... konkreten Angriffsvektoren gar nicht national alleine überblicken können.
00:44:06: Daher haben wir einen sehr engen Austausch mit unseren Partnern, der spiegelt sich beispielsweise in gemeinsamen Warnmeldungen wieder.
00:44:14: Denken Sie an die Gemeinsamen Warenmeldung des BRV und des FBI.
00:44:20: Mit AIVD, den niederländischen Diensten haben wir gemeinsame Warnmeldungen gehabt.
00:44:25: Die resultieren genau aus dieser engen
00:44:27: Zusammenarbeit.".
00:44:34: Zwei Fragen, aber relativ kurz.
00:44:38: Es war ja früher der Klassiker ... Wenn es um Sabotage ging, hat man eher Russland gesehen bei Industrie, Spionage und China.
00:44:46: Wie hat sich das da so anteilig entwickelt?
00:44:50: Ist das immer noch so?
00:44:53: Und von Herrn Wintergerst wisst ich gerne bei den Deepfakes, ob Sie mal ein Beispiel nennen können, welche Art von Schaden da ist.
00:45:02: entstehen?
00:45:06: Ich glaube, man kann es gar nicht mehr so richtig auseinanderhalten.
00:45:09: Es ist jetzt nicht mehr holtschnittartig das man beispielsweise bei Russland sagen kann.
00:45:14: da geht es eher um reine Sabotage.
00:45:18: Es sind auch in Russland Fähigkeitsflücken entstanden und die entstehen, die durch klassische Spionage Wirtschaftsspionage geschlossen werden sollen eine Herangehensweise, die in einem Systemkonflikt sich abspielt.
00:45:37: Das heißt also durchaus auch Einflussnahme, durchaus auch Nebenindustrie-Spionage das Abziehen von Informationen im politischen Raum beispielsweise.
00:45:48: Das vermengt sich und es wird unübersichtlicher.
00:45:51: Und das macht uns die Arbeit nicht unbedingt leichter.
00:45:57: Ja bei Diepfex ein paar praktische Beispiele manipulierte Instruktion für die Inbetriebnahme eines Systems, was dann hinterher nicht funktioniert oder schachmatt gesetzt wird sozusagen.
00:46:09: Das ist gar nicht mehr in Betrieb genommen werden kann Die fakes von Führungskräften, die falsche Instruktionen geben oder Dinge den Mitarbeitern mitgeben, die hinterher zu Schaden führen.
00:46:21: Also da gibt es eine ganze Sammelsurium Was sich ja gerade so neu entwickelt wo man überall eingreifen kann.
00:46:27: aber das ganz praktische Beispiel falsche instruktionen fürs System in betrieben haben die dann hinter herzu Ausfall eines Systems führen werden ein ganz praktisches Beispiel.
00:46:37: Ganz kurz noch eine Nachfrage dazu, gibt es auch so Fälle wo Reputationsschaden durch die Fax eingepreist ist in diese Schaden?
00:46:47: Ja natürlich!
00:46:47: Also wenn Sie als Führungskraft ein falsches Video in den Markt bringen.
00:46:51: also letztens ging ja auch von einigen deutschen Spitzenführungskräften Videos die völlig gefälscht waren über das Internet und es gibt immer eine Gruppe an Neuten die das dann glaubt Und das ist natürlich ein großer Schaden.
00:47:05: Vielleicht eine ganz praktische Geschichte, wir haben einen Deep Fake Training bei uns im Unternehmen gemacht und zwar hat man ein Video von mir gemacht aus früheren Mitschnitten und ich habe dort gesagt dass sich bei der Olympiade in Los Angeles, bei der Karate-Disziplin mitmachen werde und ich möchte, dass mich alle Mitarbeiter unterstützen.
00:47:26: Klickt bitte auf diesen Link!
00:47:29: Das Schockierende war es haben so viele drauf gedrückt weil sie mir vertraut haben.
00:47:34: Das war doof, ehrlich gesagt!
00:47:35: Weil das sollte eben halt nicht stattfinden.
00:47:37: ja und dann haben wir eine Woche später das Release-Video gegeben.
00:47:40: okay liebe Kollegen wir haben euch getrickt und ihr hättet das nicht drücken dürfen.
00:47:44: jetzt gibt es ne Sonderschulung.
00:47:47: aber wissen Sie wenn das sagen mal in ganz andere Kanäle kommt dass das Video in ganz anderen Botschaften geht Irgendetwas unterstütze, was ich gar nicht unterstützen will persönlich.
00:47:58: Dann ist das natürlich eine Reputation für mich persönlich oder fürs Unternehmen.
00:48:02: Das passiert.
00:48:05: Jetzt hat sich Kerstin mal dreingeheckt hier bei uns.
00:48:10: Frau Landwehr Guten Tag!
00:48:13: Ich habe eine Frage an Herrn Seelen zuerst und zwar Sie hatten eben erwähnt dass die AG Wirtschaft eine Warnmeldung rausgegeben hätte an die Rüstungsindustrie aber auch ein Logistikunternehmen.
00:48:24: Da wollte ich Sie fragen, ob Sie dazu ein bisschen mehr sagen können speziell zum Logistikanternehmen und dann eben auch inwieweit sie beobachten dass jetzt die logistik besonders betroffen ist von Angriffen vor allem von Cyber-Angriffen weil ja sehr stark vernetzt arbeitet unter anderem durch diese Transportmanagement Systeme.
00:48:44: Und die zweite Frage ist Herrn Wintergerst.
00:48:47: Haben Sie Unternehmen auch befragt zu den Lieferketten, inwieweit die ja mehr Angriffe beobachten oder auch große Sorgen um ihre Lieferketten haben?
00:49:00: Zur AG Wirtschaft genauso wie beim gemeinsamen Terrorismus-Abwehrzentrum ist es beim Gatsch Hybrid.
00:49:06: Das ist eine Plattform von Behörden, die dort zusammenarbeiten.
00:49:11: Also das ist keine eigenständige Institution, sondern Ich nenne es mal eine Tauschwörse, eine Plattform die für die Kooperation geschaffen wird.
00:49:21: Das gilt für die AG Wirtschaft genauso.
00:49:23: Dementsprechend gibt es keine Produkte der AG Wirtschaft sondern wir tauschen uns in dieser Plattform aus.
00:49:29: das vielleicht nochmal zur Schärfung von dem was ich gerade gesagt habe.
00:49:35: Ich würde empfehlen dass Achtung Es enthält Werbung auf unsere BRV Seite Mal zu gehen.
00:49:43: Dort haben wir alle Warnmeldungen veröffentlicht und die letzten sind dort auch abrufbar, wo wir genau diese Fragestellung in entsprechenden Warnmeldungen zusammenfließen lassen.
00:50:00: Was die Logistik angeht?
00:50:03: Sie haben es auf den Punkt gebracht!
00:50:04: Logistik ist in der Hinsicht A anfällig und B habe ich eine ganz starke Breitenwirkung.
00:50:10: Daher haben wir immer wieder auch bei Sabotage-Operationen gesehen, dass Logistizentren im besonderen Maße im Fokus stehen.
00:50:18: Das gilt übrigens für Cyberkriminelle genauso wie für staatliche
00:50:22: Akteure.".
00:50:26: Zu den Lieferketten, wir haben die Unternehmen gefragt welche Faktoren dazu beigetragen hat dass man erfolgreich angegriffen werden konnte und da haben acht Prozent der Unternehmen genannt das es über Zulieferanten oder ihn aus der Lieferkette heraus kam.
00:50:38: Das war die Frage die wir zu dem gestellt haben.
00:50:42: Dann die nächste Frage Herr Kollege Daniel Zweck von der Welt.
00:50:49: Wie unterscheiden sich denn Angriffe auf die Wirtschaft von Angriffen, auf den Staat?
00:50:55: Wir hatten ja jetzt in Berlin beispielsweise gerade einen recht prominenten Fall.
00:50:59: Gibt es da überhaupt Unterschiede aus Sicht der Angreifer und gibt es Unterschiede bei der Abwehr zwischen Angriff auf Staat und Angriff an Unternehmen?
00:51:11: Am Ende des Tages Schauen Sie ja bei der Brandbekämpfung jetzt auch nicht darauf, wer den Brand gelegt hat.
00:51:18: Sie rufen die Feuerwehr und daher glaube ich müssen wir in den Mechanismen standardisiert und einheitlich vorgehen und das passiert auch.
00:51:26: also wenn ich einen Salberangriff habe unterscheide ich auch nicht zwischen einem grünen oder einem blauen oder einem gelben hoch aus sondern auch da ist es dieselbe Feuerwehr.
00:51:37: daher glaube Ich müssen mir da standardisierte sehr schnelle Verfahren haben.
00:51:42: Der zweite Schritt ist dann zu schauen, nämlich forensische Untersuchungen wäre es eigentlich auch der Verursacher.
00:51:49: Und die Schlüsse daraus zu ziehen haben wir einen weiterfressenden Schaden oder nicht?
00:51:54: bezogen auf Berlin.
00:51:55: Kann ich im Augenblick nichts sagen?
00:51:57: Die Berliner Kollegen sind da an dem Thema dran.
00:52:01: das ist auch straffprozessual oder polizeilich betrachtet.
00:52:05: Das wird durch die Berliner umfassend beleuchtet.
00:52:11: Da würde ich eher sagen, Attribution ist praktisch der zweite Schritt.
00:52:17: Der erste ist erst mal eine standardisierte konsequente und schnelle Reaktion sicherzustellen.
00:52:25: Und das geht auch – da wiederhole ich mich nur in einer vernetzten Form mit den Partnern.
00:52:31: Wo wir jetzt nicht gucken, ist das jetzt eher polizeilich oder nachrichtendienstlich sondern derjenige, der die Information kriegt?
00:52:38: Beteiligt die anderen und dann schaut man wie man am besten helfen kann.
00:52:45: Eine zweite Frage dazu, wie könnten Sie denn zurückschlagen gegen Angreifer?
00:52:51: Beziehungsweise welche Gegenschläge wären denn denkbar wenn sie dürften?
00:52:55: Ja fangen wir doch einfach mal mit wenn sie durften an.
00:53:00: ich denke es geht für uns als Abwehrdienst vornehmlich darum erkannte Angriffswektoren so zu stören, dass sie überhaupt nicht stattfinden können.
00:53:12: Das heißt also wir haben durchaus Aussprayaktivitäten die wir erkennen und Sie erkennen das diese Aussprayaktivität nicht zweckfrei passieren sondern am Ende dessen eine Sabotage-Operation steht und da die Balance zu finden zum einen ein umfassendes Bild zu erlangen aber gleichzeitig diesen Schaden erst gar nicht entstehen zu lassen.
00:53:37: die Idee, die hinter der ND-Novelle steht.
00:53:40: Die meines Erachtens nach auch so ein Stück weit mystifiziert wird und eigentlich ist es relativ profan eine Angreiferinfrastruktur schlicht und einfach zu löschen oder zur Hemm.
00:53:56: Darum geht es und manchmal wird da sehr stark mit Superlativen gearbeitet, die eigentlich die Maßnahmen nicht ganz widerspiegeln um die Tatsächlich geht.
00:54:13: Ja, mich will noch mal auf das Thema Strategie zurückkommen.
00:54:16: also gerade von Russland können Sie auch beobachten.
00:54:22: bisher sind ja die zwar schon erhebliche Zwischenfälle gegeben aber es sind ja immer noch so Einzelpunkte.
00:54:27: gibt's vielleicht eine Strategie in das einfach abgeklopft wird, wo es in Schwachstellen sind um auch einmal einen größeren Angriff vorzubereiten der vielleicht bundesweite Auswirkungen hat ein größeres Unternehmen lahmlegt dass man halt darauf hinarbeitet auf eine solche Eskalation.
00:54:50: Wir haben ich glaube letztes Jahr und auch vorletztes Jahr immer wieder auch gesagt was uns auffällt Schwachstellenanalysen, also ein erhebliches Maß beispielsweise am Portscanning was stattfindet.
00:55:03: Was ein kontinuierliches Abrufen und Analysieren von Schwachställen angeht das passiert ja auch nicht zweckfrei unter dem Gesichtspunkt.
00:55:12: wenn eine Kampagne im Raum steht dann betrifft es selten entweder nur eine Entität oder einen Angriffsektor in Bezug auf einer Entität Und das ist das, wovon wir genau ausgehen.
00:55:27: Das ist das was wir auch in Europa immer wieder betrachten mussten.
00:55:33: Denken Sie an die Ereignisse, die wir im Polen schon festgestellt haben und in Großbritannien.
00:55:39: Das sind keine isolierten Eregnisse.
00:55:42: Dem geht zuvor im Infekt.
00:55:44: eine sehr klare Analyse des Zielfeldes, gerade durch Russland.
00:55:54: habe ich einen Kollegen, genau sie.
00:55:59: Nikolaus Harbusch von der Bild-Zeitung.
00:56:02: Die Frage richtet sich an den Präsidenten der Abwehrbehörde.
00:56:05: Der Bundeskanzler hat gestern erklärt ... diejenigen, die Deutschland Hybrid angreifen.
00:56:12: Die werden einen hohen Preis zahlen müssen.
00:56:14: Hersehen welche Möglichkeiten bietet da Ihr Instrumentenkasten?
00:56:19: Was haben Sie da bereit um Angreifern einen hohe Preis zahlen zu
00:56:25: lassen?".
00:56:30: Ich würde mal vorschlagen, dass wir da ein bisschen abwarten.
00:56:34: Sie haben ja sicherlich auch den Bundeskanzler gefragt was damit konkret gemeint ist.
00:56:40: das sind so Punkte die man nicht zum jetzigen Zeitpunkt auf den Tisch legen sollte.
00:56:46: Wir haben ein Portfolio das unser Portfolios besser sein könnte.
00:56:51: nach einer Nachrichtendienstnovelle habe ich auch ausgeführt und dann Sie kennen unser Besteckkasten und die Situation, das kann man durchaus übereinanderlegen.
00:57:01: Da kommt man dann zur Schlussfolgerung.
00:57:05: Sehr abstrakte unbefriedigende Antwort ist mir klar.
00:57:10: Danke.
00:57:11: Dann Herr Steinberger?
00:57:14: Ich wollte noch mal ganz kurz zurückgehen an diese Friedlichkeit ich dort vorne sehe.
00:57:18: Herr Wintergerst, Sie sitzen so schön nebeneinander.
00:57:21: vergangene Woche gab es allerdings seitens des Bildkommens noch deutlich Kritik eben an dieser Nachrichtengienstgesetze.
00:57:26: Novelle da würde ich dann doch ganz gerne verstehen.
00:57:29: Also Herr Wintergerst, wenn ich das richtig verstanden habe ist in der Nachrichtendienstgesetznovelle ja einiges drin was Ihre Mitglieder zu Mitwirkung an den Aufgaben von Herrn Seelen verpflichtet?
00:57:41: Was ist jetzt aus Ihrer Sicht das Problem?
00:57:44: und Ersehlen warum ist es aus Ihrer sich kein Problem?
00:57:47: Na erstmal vielleicht auf der hohen Ebene.
00:57:49: Der Bitkom unterstützt die Novelle.
00:57:52: Wir haben natürlich gesagt, dass wir die Novelle nicht so gestalten sollen, dass die Unternehmen in ihrem eigenen Handlungsspielraum eingeschränkt werden.
00:57:59: Das ist der erste Punkt.
00:58:00: Der zweite Punkt ist wenn wir Hinweise sowie in der Studie ermittelt von Behörden bekommen Und wie es auf der anderen Seite den Angreifern leicht machen, dann müssen wir natürlich auch zurückmelden.
00:58:13: Weil nur dann funktioniert dieses System dass wir uns gegenseitig verstärken und hier nach wie vor gut miteinander sitzen können.
00:58:19: Ich glaube das bleibt das Ziel weil die Unternehmen müssen ja auch nach NIST II haben die bestimmte Mitwirkungspflichten in der Abwehr nicht nur für ihre eigenen Unternehmen sondern auch mehr Berichtspfricht wo die Angriffsvektoren hinkommen damit wir eben halt ein besseres Gesamtsystem haben.
00:58:35: also von daher Muss das ein bisschen relativieren?
00:58:37: Wir unterstützen die.
00:58:38: Wir möchten aber nicht, dass die Unternehmen in der Handlungsfreiheit eingeschränkt werden und gleichzeitig sehen wir eine Mitwirkungspflicht von Unternehmen, die auch über andere Gesetze hineinkommen.
00:58:48: Dem kann man ja kaum noch was hinzufügen!
00:58:52: Dann mach ich es als keine Nachfrage dazu Herr Wintergäst.
00:58:55: Insbesondere die Zero Day Problematik war etwas, was Ihrem Verband bislang sehr wichtig war, dass Schwachstellen in jedem Fall auch an die Hersteller gemeldet werden müssen.
00:59:04: hat sich das jetzt stand heute erledigt?
00:59:06: oder sehen Sie da einfach Aktuelle Problematik?
00:59:09: oder Herr Seelen, sehen Sie dort keine Problematika dass das auch erfolgt?
00:59:12: Ich glaube die problematik wird größer gemacht als sie ist.
00:59:17: Der regelfall das habe ich gerade beschrieben und das ist das gemeinsame ziel was wir hier abbilden isst deutsche wirtschaftherden und wenn wir systematisch Scheunendrohre offen halten würden, sprich Zero Day Erkenntnisse nicht mitteilen würden.
00:59:35: Würde genau diese Mission geradezu sabotiert und das ist unser Auftrag.
00:59:39: also unter dem Gesichtspunkt glaube ich sind wir da in völliger Übereinstimmung.
00:59:44: die Dinge um die es geht betreffen nicht diese Dimensionen und Größe sondern dass sind sehr sagen wir es mal so fokussierte Fragestellungen oder sehr enge Frageställungen, die glaube ich größer betrachtet werden als sie tatsächlich sind.
01:00:02: Vielleicht noch ein Punkt zu den Meldepflichten?
01:00:06: Auch das finde ich zu groß dargestellt.
01:00:09: Der Regelfall ist ein guter Austausch, den müssen wir ausbauen.
01:00:13: Wir haben allerdings auch Unternehmen die beispielsweise in akuten Sachverhalten, die der Aufklärung bedürfen und die Zusammenarbeit gerade nicht durchführen.
01:00:23: Für diese Fälle ist es gedacht.
01:00:25: also man darf nicht vom allgemeinen vertrauensvollen zusammenwirken darauf schließen, dass es da keine Probleme gibt und umgekehrt die Einzelfälle nicht zu den großen Problemen machen, die es wiederum nicht gibt.
01:00:39: Also bisschen austarieren vielleicht auch ein bisschen klarer erklären worum es dann auch in der Novelle konkret geht das wäre glaube ich einen Ansatz dem wir gemeinsam ausarbeiten können.
01:00:52: Ich hätte ihm jetzt nichts hinzuzufügen.
01:00:55: Ich habe jetzt noch drei Fragestelle, Herr Jahn.
01:00:58: Herr Fürstiner und den Kollegen ganz hinten, Herr Jan bitte.
01:01:03: Wie ist das?
01:01:03: Ich kann es gerade nicht sehen in Belicht.
01:01:06: Vielen Dank!
01:01:06: Ich habe eine Frage an Herrn Seelen.
01:01:08: Es wurde gesagt dass es den Angreifern oft zu einfach gemacht wird aber da wollte ich fragen ob das vielleicht nicht nur aus ihrer Sicht Firmen betrifft sondern auch der Staat oder Behörden des Angreifer zu leicht machen.
01:01:20: also gehen Informationen zum Beispiel zu kritischer Infrastruktur noch zu leicht raus?
01:01:25: können die Abgeordneten fragt werden.
01:01:26: Wo sehen Sie da, Hannmus Bedarf?
01:01:28: Da geht es jetzt mal nicht um Cybercrime sondern ganz klassische einfach Anfragen.
01:01:32: und ist da eine Lücke die geschlossen werden muss?
01:01:36: Ich glaube im Punkt Transparenzverpflichtungen an das Thema muss man nochmal dran.
01:01:43: Es gibt ja bestimmte Veröffentlichungspflichten beispielsweise zu baulichen Maßnahmen, zu Planungsunterlagen, die ich veröffentlichen muss.
01:01:53: Das muss man sich sehr genau anschauen.
01:01:55: Es gibt Ausnahmeregelungen.
01:01:57: Diese Ausnahmeregelung sind aber zu kompliziert und dementsprechend müssen sie entweder eingehegt werden oder in Gänze bei kritischer Infrastruktur, bei relevanten Einrichtungen beispielsweise zurückgefahren werden.
01:02:12: diese Initiativen gibt es aber schon.
01:02:14: also das Problem ist erkannt.
01:02:16: daran wird auch an den entsprechenden gesetzlichen Vorgaben teilweise europäischen Vorgagen gearbeitet.
01:02:23: Meine Empfehlung ist aber, dass man natürlich auch zügig zu Ergebnissen kommt um diese Lücken zu schließen.
01:02:29: Eine kleine Nachfrage weil Sie sagen da ist vieles noch zu kompliziert?
01:02:33: Die Ausnahmeregelung wenn man im Endeffekt keine Veröffentlichungen vornehmen muss darauf bezieht sich zu kompliziert.
01:02:41: Ausnahme Regelungen gibt es in Teilen.
01:02:43: diese zur Anwendung zu bringen die Schwellenwerte der die Schwelle ist zu Hof um diese Ausnahmen dann Praktisch zur Anwendung zu bringen, das ist das Problem.
01:03:23: unter der Überschaft Bedrohung aus China, Russland wächst weiter.
01:03:26: Die schöne Weltkarte und USA ist ja nicht ums Masalopp auszudrücken.
01:03:34: Da hätte ich gerne von Ihnen eine Interpretation als Ausdruck der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
01:03:42: oder welchen Motive stecken da aus Ihrer Sicht?
01:03:44: Oder aus den Informationen die Sie von dem Unternehmen bekommen vielleicht noch
01:03:47: dahinter?".
01:03:48: Ich würde jetzt gar nicht so viel nach den Motiven forschen, weil die nennen uns die Unternehmen ja nicht im Einzelnen.
01:03:52: Aber ich meine es ist schon Ausdruck das Deutschland bei aller Kritik, die wir immer bei uns haben und auch den Schwierigkeiten, die die Wirtschaft hat, schon noch ein attraktiver Forschungs- und Wirtschafts- und Technologiestandort ist.
01:04:03: Und daher wird natürlich auch das Interesse.
01:04:06: Wir sind nah wie vor trotz aller Wachstumsproblematiken die drittgrößte Volkswirtschaft und daher kommt natürlich das Interess.
01:04:19: Ich versuch's mir hier, hallo.
01:04:21: Christian Unger, Tageszeitung Funkemedien.
01:04:25: Herr Seelenich ich weiß es schwierig ist für Sie auf konkrete Maßnahmen einzugehen die als Reaktion auf solche Hybriden Bedrohungen dann von deutscher Seite stattfinden können.
01:04:37: Ich probiere es aber noch mal.
01:04:39: allgemein also zwei Nachfragen.
01:04:42: vielleicht können sie ein bisschen den Handlungskorridor erläutern.
01:04:46: zum einen Würden Sie denn aus nachrichtendienstlicher Sicht im Umgang mit hybrider Drohungen aus Russland zu einer offensiven Strategiereaktion raten?
01:04:57: Würden sie sagen, step by step eher vorsichtig.
01:05:00: Und daran anschließt noch mal die Frage Aus Nachrichtendienste sich zu welchen Reaktionen auf mögliche Reaktion.
01:05:06: ist dann Russland eigentlich fähig?
01:05:08: wie weit können dir eine Eskalation aus ihrer Sicht treiben?
01:05:13: Die frage verstehe ich sehr gut.
01:05:17: Ich werde Sie trotzdem nicht beantworten, weil das sind genau politische auch außenpolitische Erwägungen und Entscheidungen die dahin gehören.
01:05:27: Wo ich sie gerade auch benannt habe wir sind als Abwehrbehörde diejenige die dann eine eigene Rolle oder die Rolle haben wird in so einer Klaviatur.
01:05:39: aber politische Entscheidungen gehören dahin wo sie auch gerade benannt wurden nämlich in die Politik.
01:05:45: Nicht unser Nicht mein Feld Danke.
01:05:51: Dann sind wir am Ende, ich bedanke mich ganz herzlich für das Interesse fürs Kommen in die Bundespressekonferenz und damit schließe ich dieselbe.
01:06:01: Dankeschön!
01:06:02: Vielen Dank.
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